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Architektur | News

Architektur-Staatspreis geht an zwei Professoren der Bauhaus-Universität

19.11.2006 2006-11-19 23:00:00


Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird in diesem Jahr an zwei Weimarer Bauten vergeben.

Die Architekten Prof. Karl-Heinz Schmitz und Prof. Hilde Barz-Malfatti, beide Professoren an der Bauhaus-Universität Weimar, nehmen den diesjährigen „Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau“ für den Erweiterungsbau der Anna-Amalia Bibliothek in Weimar entgegen. Auch das neue Bibliotheks- und Hörsaalgebäude der Bauhaus-Universität (meck architekten, München mit gildehaus.reich architekten, Weimar) wird bei der feierlichen Verleihung durch den Thüringer Minister für Bau und Verkehr Andreas Trautvetter im Thüringer Landtag in Erfurt am 15. November 2006, um 13 Uhr, ausgezeichnet. Beide Preisträger erhalten den mit 15.000 Euro dotierten Preis zu gleichen Teilen.

Der Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Rektor der Bauhaus-Universität Weimar, lagen insgesamt 20 Projekte vor. Der „Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau“ wird durch das Thüringer Bauministerium in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Thüringen vergeben. Bauminister Andreas Trautvetter bezeichnete die preisgekrönten Projekte als „herausragende Bauten der Bildung mit verschiedenen Sprachen und Lösungen“, die in der traditionellen Veranstaltung zur feierlichen Preisverleihung im Thüringer Landtag gewürdigt werden.

Die bauliche Erweiterung ist für die vom Brand 2004 stark in Mitleidenschaft gezogene Anna-Amalia-Bibliothek von essentieller Bedeutung. Sie bietet nun die Chance, die Wiederherstellung des Verlorenen zu organisieren und zugleich das seit vielen Jahren verfolgte Bibliothekskonzept weiterzuentwickeln. Eine wesentliche Herausforderung bestand darin, die umfangreiche Erweiterung, deren Volumen ein vielfaches des historischen Bibliotheksgebäudes ausmacht, innerhalb des denkmalgeschützten Weimarer Schlösserbezirks städtebaulich zurückhaltend einzufügen. Hierfür wurden sieben Bestandsbauten umgenutzt und durch zwei oberirdische und drei unterirdische Neubauten ergänzt. Mit dem Studienzentrum werden so nicht nur neue Flächen für die Bibliothek geschaffen, sondern es wird auch das Konzept einer nutzerorientierten Forschungsbibliothek umgesetzt.

Quelle: Bauhaus Universität Weimar
19.11.2006

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