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Architektur | News

Der Solarkompromiss steht

In der vergangenen Woche haben Bundesrat und Bundestag die Neuordnung der Einspeisevergütung für Solarstrom beschlossen. Die wichtigsten Neuerungen und Reaktionen auf den Kompromiss lesen Sie hier.

Befand sich Deutschland noch im Fußballfieber? Sind die Gemüter durch die Euro-Diskussion schon überstrapaziert? Oder brachte der Kompromiss am Ende nur, was ohnehin alle erwartet hatten? Jedenfalls hielt sich das Echo der Medien und Solarhersteller auf den Kompromiss zur Solarförderung Ende Juni sehr im Rahmen. Als im März die Pläne der Bundesregierung öffentlich wurden, die Fördergelder drastisch zu kürzen, waren die Mitarbeiter deutscher Photovoltaikhersteller noch in Berlin auf die Straße gegangen. Am 27. Juni einigte sich der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat nun auf einen Gesetzesentwurf, dessen wesentliche Eckpfeiler gegenüber März unverändert geblieben sind.

Demnach soll die Einspeisevergütung pro Kilowattstunde rückwirkend zum 1. April drastisch – je nach Anlagengröße um bis zu 30% - gekürzt werden. Künftig wird sie nicht mehr halbjährlich, sondern monatlich um einen vordefinierten Prozentsatz von 1% fallen. Wieder eingeführt wird lediglich eine Förderklasse für Dachanlagen mittlerer Größe (10 bis 40 kWp). Außerdem hat Deutschland nun erstmals einen Punkt definiert, an dem die Förderung neuer Anlagen ganz auslaufen soll. Dieser ist bei einer gesamt installierten Leistung von 52 GWp verankert.

 

Solarkompromiss Kosten Foerderung Strom

Grafik: Bundesverband Solarwirtschaft

 

05.07.2012
Photovoltaik , Solarenergie

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