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Architektur | News

Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt

Das Museum für Gestaltung in Zürich präsentiert in einer Ausstellung gesammelten Plastikmüll aus allen Weltmeeren und macht sichtbar, wie groß das Ausmaß dieser ökologischen Katastrophe ist. Die Ausstellung wird von einem vielfältigen Vermittlungsprogramm begleitet, das dokumentiert und selbst Teil der Ausstellung wird.

Ab Anfang Juli stellt das Museum für Gestaltung Zürich für einmal das Ende des Designs ins Zentrum: Plastikmüll häuft sich in der Halle des Museums. Dieser gelangt in gigantischen Mengen über die Flüsse in die Meere und mittelfristig über die Nahrungskette wieder auf unsere Teller – mit gravierenden Folgen für unsere Gesundheit. Die Ausstellung beleuchtet die ökologische Katastrophe, aber auch verschiedene Lösungsansätze.

Vernissage: Dienstag, 3. Juli 2012, 19.00 Uhr
Ort: Museum für Gestaltung Zürich, Ausstellungsstrasse 60, CH-8005 Zürich
Dauer der Ausstellung: 4. Juli – 23. September 2012

plastikmüll museum für gestaltung

Seit Massenprodukte aus Plastik unser Leben erleichtern, hat sich das Meer schleichend in eine gigantische Plastiksuppe verwandelt. Riesige Mengen an Plastikmüll schwimmen in den Meeren – bereits heute gibt es keinen Kubikmeter Meerwasser frei von Plastikteilen. Da diese in der Regel nicht biologisch abbaubar sind, werden sie in immer kleinere Stücke aufgebrochen und gelangen in die Nahrungskette. Darüber hinaus untersucht das Projekt Vor- und Nachteile von Kunststoffen oder deren Einfluss auf die Gesundheit. Die Lösungsansätze im Sinn von Reduzieren, Umnutzen oder Wiederverwerten sollen die Plastikkonsumierenden zum Handeln anstiften.

PlasticGarbageProject.org informiert über das gesamte Vermittlungsangebot, die internationale Tournee sowie wichtige Themen zu Plastik.

28.06.2012
Green , Klimaschutz

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