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Architektur | News

Großmann: Verkehrsbauwerke sind prägend für Städte und Kulturlandschaften

28.11.2006 2006-11-28 23:00:00

Renault Traffic Design Award 2006 verliehen Im Beisein von Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbau- und -verkehrsminister, wurde heute in Berlin zum siebten Mal der Renault Traffic Design Award vergeben.

Ziel des von Renault ausgelobten Awards ist es, neue Wege in der Verkehrsarchitektur aufzuzeigen, innovative Akzente bei Bauwerken im Verkehrsbereich zu prämieren und unkonventionelle Lösungen in mit dem Verkehr in Zusammenhang stehenden architektonischen und stadtplanerischen Lösungen zu fördern. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten, Ingenieure und Stadtplaner und besonders auch an den Berufs-Nachwuchs in diesen Bereichen und steht unter der Schirmherrschaft von
Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee.

"Mobilität ist das Rückgrat unserer globalisierten Welt. Neben ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension prägt sie durch ihre Präsenz im Stadtraum und in der Landschaft ganz wesentlich unsere Alltags-Wahrnehmung. 'Mobilitäts-Design' darf sich daher nicht nur auf Autos, Züge oder Flugzeuge beschränken, sondern muss sich auch mit der Gestalt von Verkehrsbauwerken, der Verbindung ihrer funktionalen mit ihrer ästhetischen Qualität im öffentlichen Raum auseinandersetzen.
Stellwerke, Brücken, Parkhäuser, Bahnhöfe haben nicht nur einen Verkehrs-Nutzwert, sondern bestimmen das Bild unserer gebauten Umwelt ganz maßgeblich. Auch bei diesen Gebäudetypen gehört zur baulichen Lösung gestalterische Qualität", sagte Großmann.

Der Staatssekretär wies in seiner Rede auf die in Gründung befindliche Bundesstiftung Baukultur hin, die sich einer verbesserten internationalen Präsenz deutscher Planer widmen und die vielen baukulturellen Aktivitäten auf Landes- und regionaler Ebene unterstützen solle. "Baukulturelle Qualität muss stärker im öffentlichen Bewusstsein verankert werden. Gute Architektur entsteht nicht von alleine, sie entsteht nicht zufällig, sie muss eingefordert werden. Daher brauchen wir eine breite öffentliche Debatte um Architektur und Baukultur. Wie viele unserer Nachbarstaaten haben nun auch wir mit der Bundesstiftung auf nationaler Ebene eine Plattform, die sich mit Fragen der Qualität unserer gebauten Umwelt befassen und die engagierten Akteure in diesem Bereich vernetzen wird", sagte Großmann. Das Stiftungsgesetz hat nach der Zustimmung des Bundestages am vergangenen Freitag auch den Bundesrat passiert. Die Stiftung wird
voraussichtlich Anfang 2007 ihre Arbeit aufnehmen.

Informationen zum Renault Traffic Design Award 2006 sowie zu den Preisträgern www.renault-traffic-design.de

28.11.2006

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