Förderung von Absolventen
02.04.2009 2009-04-02 23:00:00
Der Förderpreis 2008 der Stiftung Deutscher Architekten wurde gestern in Düsseldorf an angehende Architekten aus Nordrhein-Westfalen überreicht. Absolventen der RWTH Aachen erhielten drei Förderpreise, die jeweils mit 4000 Euro dotiert sind. Anerkennungen gingen an ehemalige Studenten der Hochschule in Bochum und Detmold sowie der RWTH und der Fachhochschule Dortmund.
Insgesamt 31 Arbeiten aus zehn Hochschulen von Nordrhein-Westfalen waren von Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung eingereicht worden. Alle Bewerber wurden von ihren Professoren als „besonders begabt“ eingestuft.
Die Ausgezeichneten im Einzelnen:
Förderpreise erhielten
- Martha Chen Nunes (RWTH Aachen) für die „Vertikale Farm“: ein Hochhaus zur Lebensmittelproduktion
- Martina Malsbender (RWTH Aachen) für ein Sammlermuseum für zeitgenössische Skulpturen und historische Landmaschinen
- Benjamin Casper (RWTH Aachen) für „Shophaus Bangkok“ nach traditioneller thailändische Baukultur
Anerkennungen gingen an
- Martina Arend (HS Bochum) für ihre Diplomarbeit „Erweiterung Kunsthaus Zürich“
- Britta Kleweken (HS Detmold) für ihre Arbeit „Die Pension auf dem Weingut Östreicher“
- Max Koch (RWTH Aachen) für seinen Entwurf für ein „Archäologisches und jüdisches Museum in Köln“
- Inge Soll (FH Dortmund) für ihre Diplomarbeit „Ebene – 11“
Mitte Januar 2009 traf sich die Jury unter Vorsitz von Prof. Markus Neppl im NRW-Forum, um die über 30 eingereichten Arbeiten der jungen Hochschulabsolventen zu begutachten.Alle eingereichten Arbeiten waren in ihrer Qualität überzeugend. Die Jury im Preisverfahren bestand neben Neppl aus dem Bochumer Landschaftsarchitekt Hubertus Schäfer, Markus Fleischmann aus Düsseldorf, Innenarchitektin Sylvia Leydecker aus Köln, Daniel Grabo, Hans-Ulrich Ruf von der Stiftung Deutscher Architekten, Architekt Stefan Forster aus Frankfurt am Main und dem Berliner Fachjournalisten Roland Stimpel.
Der Förderpreis der Stiftung Deutscher Architekten wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen. In die Bewertung der Jury wurden unter anderem der Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung, die Experimentierfreudigkeit und Innovationskraft der Lösung sowie die bautechnologische Präzision berücksichtigt.
Die zugehörige Ausstellung der Arbeiten findet vom 3. bis 30. April im „Haus der Architekten“ im Düsseldorfer Medienhafen statt.
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