Mit neuer Firma zum alten Projekt?
03.03.2009 2009-03-03 23:00:00

Foto: Erick van Egeraat
Der Rotterdamer Architekt Erick van Egeraat will trotz der Insolvenz seines Büros EEA weiterhin an der Fertigstellung des Paulinums auf dem Leipziger Uni-Campus mitwirken. Der Holländer hat sich mit seiner neu gegründeten Firma „Designed by Erick van Egeraat“ neben sieben weiteren Büros für die Detailplanung des Innenausbaus beworben.
Die Entscheidung, wer die Innenausbauplanung durchführen darf, fällt laut Stephan Gößl, dem Sprecher des Sächsischen Finanzministeriums, Ende März.
Der „Leipziger Volkszeitung“ sagte van Egeraat, dass er auf jeden Fall „konstruktiv mitarbeiten“ wolle. Schließlich sei das Paulinum doch sein Baby. Und man wolle sein Kind solange betreuen, bis es alleine stehen könne. Beworben hatte sich der Architekt gemeinsam mit einem Partner, da die neue Firma das Vorhaben alleine wohl nicht stemmen könnte.
Der zuständige Bauleiter Volker Kylau rechnet mit einer Verzögerung des Fertigstellungstermins um rund ein halbes Jahr. Damit verbunden sei eine Kostensteigerung, die sich durch den Entwurf neuer Pläne und der Einarbeitungszeit des neuen Architekten erklärt. Aber vielleicht ist ja der neue auch der alte Architekt.
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