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Architektur | Termine

Zwei Sieger im Wettbewerb um DFB-Fußballmuseum

29.06.2011 2011-06-29 23:00:00

Die Jury vergab am 29. Juni 2011 zwei erste Plätze und einen dritten Platz – Nachbesserungen waren nötig. Wer den Zuschlag für den Bau erhält, ist noch nicht entschieden.

DFB-Fußballmuseum HPP Hentrich-Petschnigg   Partner

Entwurf des Architekturbüros HPP Hentrich-Petschnigg Partner, Düsseldorf (Platz 1)

Die beiden ersten Plätze errangen HPP Hentrich-Petschnigg + Partner aus Düsseldorf sowie pmp Architekten aus München. Platz drei ging an das Büro ARGE Petersen BWM Architekten und Partner aus Dortmund.

DFB-Fußballmuseum, pmp Architekten

Entwurf des Büros pmp Architekten, München (Platz 1)

DFB-Fußballmuseum, ARGE Petersen BWM Architekten und Partner

Entwurf der ARGE Petersen BWM Architekten und Partner, Dortmund (Platz 3)

Die Stiftung DFB-Fußballmuseum gemeinnützige GmbH wird als Bauherrin und zukünftige Betreiberin des Museums einen der drei Preisträger mit der Umsetzung ihres jeweiligen Entwurfes beauftragen. Die Entscheidung hierüber fällt in einem Verhandlungsverfahren mit den drei Architektenbüros, das im Juli 2011 beginnt.

Dem siebenköpfigen Preisgericht gehörte auch Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau an. Zu den Realisierungspotenzialen der Preisträger erklärte er: „Die erstplatzierten Entwürfe verfolgen unterschiedliche städtebauliche Aspekte und funktionale Zugänge – beide überzeugen auf ihre Art.“

 

DFB-Fußballmuseum, Ullrich Sierau und Manuel Neukirchner

Dortmunds OB Ullrich Sierau (links und Manuel Neukirchner nach der Jury-Sitzung)

Klare Vorgaben setzte Manuel Neukirchner, Geschäftsführer der Stiftung DFB-Fußballmuseum: „Natürlich wollen wir einen architektonisch hochwertigen Entwurf realisieren. Vor allem aber muss der Entwurf den Kostenrahmen einhalten und effiziente betriebliche Folgekosten möglich machen.“

Die Stadt Dortmund hatte im Januar 2011 den internationalen Architekturwettbewerb ausgelobt, an dem sich rund 100 nationale und internationale Büros beteiligten. In der Preisrichtersitzung vom 5. Mai wurde kein Sieger ermittelt, statt dessen eine Preisgruppe mit drei Büros bestimmt, die ihre Arbeiten nachbessern mussten.

 

Von Florian Maier
29.06.2011
Museum

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