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Themen

Architektur | Themen | Heft 1+2/2009

Das Baugeschichte Spiel

11.12.2008 2008-12-11 23:00:00

Endlich ein Memory-Spiel, bei dem Erwachsene besser sind als Kinder


Das Baugeschichte Spiel, erschienen im Kehrer Verlag, ist ein ideales Geschenk (nicht) nur für Architekten und Kunsthistoriker. Das sehr anspruchsvolle Spiel stellt auch für diejeingen, die sich beruflich oder privat mit Baugeschichte befassen eine Herausforderung dar. Aufmachung und Design sind sehr ansprechend und sicherlich unter anderem eine gute Übung für Studenten, die die Prüfung in Baugeschichte noch vor sich haben.

Das Spiel stellt jeweils sechs herausragende Gebäude aus zwölf Epochen auf 144 Bildkarten vor. Gespielt wird nach dem Prinzip des klassischen Memory-Kartenspiels. Doch bilden nicht zwei identische Abbildungen eines Bauwerks ein Kartenpaar. Vielmehr gilt es, den jeweils passenden Grundriss zur Gebäudeansicht zu finden – und umgekehrt. Wer die Hagia Sophia in Konstantinopel, den Kaiserdom zu Worms oder die St.Paul?s Cathedral in London nicht auf Anhieb erkennt, dem hilft das begleitende Lösungsheft weiter. Die Anleitung erläutert alle Bauwerke im Kontext ihrer jeweiligen Stilepoche. Der spielerische Gang durch die Baugeschichte fördert räumliches Vorstellungsvermögen und bildet bei der Reise durch die Epochen. 



Das Spiel ist seit dem 10. Dezember 2008 im Buchhandel erhältlich.


Autoren: Malte Lück, Till Schweizer
Künstler: Wilfried Koch

Spiel mit 144 Karten und Begleitheft im Karton,
15 x 22 cm, deutsch,
 ISBN 978-3-86828-020-3; 
19,80 Euro; 
Kehrer Verlag, 2008


Von Michaela Linder
11.12.2008

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