Franco Stellas Unterstützung
15.02.2009 2009-02-15 23:00:00

Foto: Franco Stella
Der Gewinner des Wettbewerbs zum Humboldtforum in Berlin, Franco Stella, hat Teile der Planungsleistungen an die Büros Gerkan, Marg und Partner (gmp) und Hilmer & Sattler und Albrecht (HSA) weitergegeben. Die Weitergabe führte in der vergangenen Woche zu Kritik bei einigen Berliner Architekten, die den Wettbewerb nicht gewinnen konnten.
"Im Rahmen der Vereinbarungen ist sichergestellt, dass die Beauftragung nur an den Architekten Franco Stella geht und dass die Federführung und Verantwortung der Beauftragung ausschließlich bei mir liegt", versichert der Italienische Architekt in einem Schreiben an die Berliner Morgenpost. In dem Schreiben bestätigte Professor Franco Stella auch, dass er "mit den Architekturbüros HSA und gmp Gespräche geführt und Vereinbarungen über eine Zusammenarbeit" beim Bau des Stadtschlosses getroffen habe. So soll gmp eine Beauftragung mit Bauleitung und Kostenberechnung erhalten haben und HSA bei Entwurfs- und Detailplanung unterstützend tätig werden. Beide Büros hatten am Architektenwettbewerb teilgenommen, waren aber dann in der ersten bzw. zweiten Runde ausgeschieden.
Als nicht ungewöhnlich bezeichneten die Berliner Architektenkammer und das Bundesbauministerium den Vorgang der Weitervergabe. Das sich ein kleines, nicht vor Ort ansässiges Büro bei der Abwicklung eines solchen Großauftrages Unterstützung von anderen, deutschen Architekturbüros hole, sei üblich. Laut Stella bestehe bei der Vereinbarung volles Einvernehmen mit dem Bauherrn und den Nutzern.
Wettbewerb Humboldtforum Berlin
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