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Architektur | Themen

Positives Echo auf zweites Konjunkturpaket

18.01.2009 2009-01-18 23:00:00

Kräne, Baustelle,

Foto: Bernd Sterzl/pixelio.de

Sowohl die Bundesstiftung Baukultur, als auch die Baustoffindustrie haben sich positiv zum zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung geäußert. Die Regierung will damit einen deutlichen Schwerpunkt in die Sanierung von Schulen, Kindergärten, Universitäten und öffentlichen Gebäuden setzen.

Die Bundesstiftung Baukultur begrüßt das Konjunkturpaket mahnt jedoch an, bei den anstehenden Baumaßnahmen die baukulturelle Qualität nicht aus den Augen zu verlieren. „Nicht mit kurz gedachten Baumaßnahmen, die bald Nachbesserung bedürfen, sondern mit klugen und nachhaltigen Planungen wird die Krise zur Chance, eine gebaute Umwelt zu gestalten, in der wir und unsere Kinder gerne leben möchten“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur Michael Braum. Dabei müsse der Einstieg über die energetische Sanierung von Gebäuden als Impuls für weitere Verbesserungen genutzt werden. Jede Baumaßnahme des Konjunkturpaketes sollte die Diskussion um deren baukulturelle Qualitäten beinhalten.

Dr.-Ing. Gernot Schaefer, Präsident des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden (BBS) äußerte sich ebenfalls positiv zum Konjunkturpaket. Es sei ein wichtiger Beitrag zur Überwindung der Wirtschaftskrise und zur Auflösung des langjährigen Investitionsstaus bei der Infrastruktur. Die beschlossenen Investitionen in Schulen, Universitäten und Verkehrswegen dienten nicht nur der kurzfristigen Stabilisierung von Binnennachfrage und Beschäftigung. Laut Schaefer würden diese Investitionen auch dazu beitragen, dass Deutschland seine Wachstumspotenziale langfristig ausschöpfen könne. Notwendig sei allerdings eine Verstetigung des höheren Investitionsniveaus über die Jahre 2009 und 2010 hinaus.

Zusammen mit dem ersten Konjunkturpaket, das Ende letzten Jahres beschlossen worden war, stehen 2009 und 2010 jeweils rund 12 Mrd. Euro zusätzlich für Bauinvestitionen zur Verfügung.

Von Axel Dürheimer
18.01.2009
Baukonjunktur

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