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Architektur | Themen | Heft 12/2009

Temporärer Pavillon in Seoul

06.12.2009 2009-12-06 23:00:00

»Prada Transformer« nennt sich der temporäre, seine Gestalt verändernde Pavillon, der von April 2009 an für fünf Monate das Zentrum Seouls bereicherte. Das multifunktionale Objekt wurde für eine Serie von interkulturellen und interdisziplinären Projekten konzipiert. Vom italienischen Modelabel Prada in Auftrag gegeben, soll es die Beziehung zwischen der Modewelt und den zeitgenössischen Künsten enthüllen.

Pavillon in Seoul, Außenaufnahme, OMA

Außenaufnahme, Foto: OMA

Der Transformer präsentiert sich in Form eines mobilen Tetraeders, welcher mit Hilfe von Kranen auf eine seiner vier Flächen gedreht werden kann. Jede Seite besitzt ihre individuelle Geometrie: Hexagon, Rechteck, Kreuz, Kreis und korrespondiert jeweils mit einem spezifischen Nutzungstyp. Das Sechseck ist für Modeschauen vorgesehen, das Kreuz für Kunstausstellungen, das Rechteck für Filmvorführungen und der Kreis für Sonderveranstaltungen.

Pavillon in Seoul, Transformer, OMA

Transformer, Foto: OMA

Sobald das Drehen des Tetraeders eine Form zur Bodenfläche werden lässt, verwandeln sich die anderen 3 Formen in Wände und Decken. Das Tragwerk besteht aus einer Stahlkonstruktion, eingehüllt in eine transluzente elastische Membran, die im Sprühverfahren aus mehreren Schichten Flüssig-PVC hergestellt wird.

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