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Architektur | Themen | Heft 1/2009

Viel Lehm - wenig CO2-Ausstoß

30.04.2009 2009-04-30 23:00:00

Clay Field

Foto: Nick Kane

Die Siedlung Clay Field mit 26 bezahlbaren Häusern wurde als Vorzeigemodell einer kostengünstigen Bebauung konzipiert und steht für die Umsetzung beispielhafter Nachhaltigkeitsansätze ohne jegliche »Grünfärberei«. Die Passivhaussiedlung mit Biomasse-Blockheizkraftwerk zeichnet sich durch eine innovative, mit Hanf gedämmte Konstruktion aus und weist einen gegenüber den in Großbritannien für Wohnungsbauten vorgeschriebenen Werten um 60 Prozent verringerten Energiebedarf auf. Alle Häuserreihen sind nach Süden orientiert; für einen optimalen Solareintrag sind die Südfassaden zu 50 Prozent verglast. Die Konstruktion aus teilweise vorgefertigten Holztragwerken, Gipsfaserplatten und einer Dämmung aus »Hemcrete«, einem Werkstoff auf Hanfbasis, erreicht einen U-Wert von 0,22 W/m2K und ist aufgrund seiner Absorptionsfähigkeit sogar CO2-negativ. Regenwasser wird in unterirdischen Tanks gesammelt und für Toilettenspülungen und Gartenbewässerung genutzt.

Lageplan

Axonometrie

Clay Field

Foto rechts: Nick Kane

Schnitt

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