Von der Infrastruktur zur Freitzeitkultur – Parks über Verkehrsflächen

Der Trend zur Deindustrialisierung bietet ein großes Potenzial für eine neue städtische Entwicklungsdynamik. Einstige innerstädtische Hafen-, Straßen- oder Eisenbahnanlagen werden für ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt, liegen brach und werden schließlich frei für Neuplanungen. Gleichzeitig gilt es, Auswüchse aus der Zeit ungehemmter Massenmobilität zu korrigieren: Autobahnen zu versenken oder zu überbauen ist kostspielig, aber – wie verschiedene zeitgenössische Beispiele zeigen – ein Gewinn für Stadt und Landschaft. Insgesamt ist dabei zu beobachten, dass urbanistische Erneuerungen oft auf Strategien setzen, die deutlich weniger von architektonischen Gestaltungsprinzipien bestimmt werden als viele
zeitgenössische Landschaftsarchitekturen.









