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Heft 12/2008

Von der Infrastruktur zur Freitzeitkultur – Parks über Verkehrsflächen

Von der Infrastruktur zur Freitzeitkultur – Parks über Verkehrsflächen

Der Trend zur Deindustrialisierung bietet ein großes Potenzial für eine neue städtische Entwicklungsdynamik. Einstige innerstädtische Hafen-, Straßen- oder Eisenbahnanlagen werden für ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt, liegen brach und werden schließlich frei für Neuplanungen. Gleichzeitig gilt es, Auswüchse aus der Zeit ungehemmter Massenmobilität zu korrigieren: Autobahnen zu versenken oder zu überbauen ist kostspielig, aber – wie verschiedene zeitgenössische Beispiele zeigen – ein Gewinn für Stadt und Landschaft. Insgesamt ist dabei zu beobachten, dass urbanistische Erneuerungen oft auf Strategien setzen, die deutlich weniger von architektonischen Gestaltungsprinzipien bestimmt werden als viele

zeitgenössische Landschaftsarchitekturen.

 

 

30.11.2008