Zahas Kurven – ein Gespräch mit Johannes Hoffmann
Die Architektur von Zaha Hadid Architects (ZHA) steht synonym für organische Formen. Ein aktuelles Beispiel ist das Riverside Museum of Transportation in Glasgow, welches gerade den European Museum Academy Micheletti Award 2012 erhielt. Wie das Zusammenspiel zwischen computergenerierter Planung und einer meist manuellen Fertigung funktioniert und welche Materialien dabei Verwendung finden, klärt DETAIL in einem Gespräch mit Johannes Hoffmann (ZHA), Projektleiter bei Planung und Bau des Museums.
DETAIL: Die Architektur von ZHA zeichnet sich seit jeher aus durch komplexe Geometrien, viele Schrägen und Kurven. Mit welchen Materialien arbeiten Sie am liebsten, um diese Formen in die Realität umzusetzen?
Johannes Hoffmann: Natürlich eignet sich Sichtbeton, vor allem selbstverdichtender Beton, um eine pure Materialästhetik zu zeigen und diese Formensprache umzusetzen. Beispiele sind die ersten Bauten des Büros, die noch einer scheibenartigen Formensprache folgten, wie das Feuerwehrhaus in Weil am Rhein, aber auch das Phaeno in Wolfsburg (siehe DETAIL 1+2/2006 S. 06) oder das MAXXI (siehe DETAIL 1+2/2010 S. 55) in Rom. Es ist logisch, fließende Formen in einem Gussverfahren herzustellen.













