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Elektromobil in die Sackgasse?

Autor: Jakob Schoof

Elektromobil in die Sackgasse?
Foto: car2go/Daimler AG

Mehr als ein Dutzend Plusenergiehäuser haben deutsche Fertighausanbieter bereits im Angebot, Tendenz steigend. Damit beginnt sich, schneller als von vielen erwartet, ein Konzept auf dem breiten Markt zu etablieren, das bis vor kurzer Zeit noch eine Domäne der Forschungsinstitute, Universitäten sowie weniger Pioniere unter den Architekten und Ingenieuren war. Den Takt gibt dabei das Bundesministerium für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung vor, das Ende 2011 ein eigenes »Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität«nach Entwürfen von Werner Sobek und seinen Mitarbeitern fertiggestellt hat.

Dass nachhaltiges Bauen und nachhaltige Mobilitätskonzepte nun auch in Deutschland gemeinsam vorangebracht werden sollen, ist grundsätzlich begrüßenswert. Ob jedoch Plusenergie-Einfamilienhäuser und individuelle Elektroautos hierzu der richtige Lösungsansatz sind, ist zumindest zu hinterfragen.  Verkehrspolitische Entscheidungen sollten tunlichst nicht nur vor dem Hintergrund der CO2-Bilanz gefällt werden. Auch künftig sollen Städte lebenswert und Mobilität bezahlbar bleiben. Ferner darf niemand vom Zugang zu wichtigen Dienstleistungen und Versorgungseinrichtungen ausgeschlossen werden. Und nicht zuletzt gilt es, den Landschaftsverbrauch zu reduzieren.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL G2/2012

Green 2/2012

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