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BTV Stadtforum in Innsbruck

Die Fassaden der Bank für Tirol und Vorarlberg in Innnsbruck erhalten ihren sachlichen Charakter durch insgesamt 152 großformatige, annähernd quadratische Fensterrahmen aus Stahlbeton mit einer Ansichtsbreite von nur 8 cm. Diese Dünnwandigkeit in Verbindung mit den hohen Anforderungen an Oberflächengüte, Scharfkantigkeit und Maßgenauigkeit erforderte die Verwendung eines selbstnivellierenden Trockenbetons und ein ausgeklügeltes Gießverfahren.

Architekt Entwurf: Heinz Tesar, Wien
Architekten Ausführung: Obermoser arch-omo, Innsbruck
Ort: Gilmstraße, A-6020 Innsbruck

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Regelfassade
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Regelfassade
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Innenraum

An der Außenfassade betonen drei große, plastisch hervortretende und gegeneinander verschränkte Fensterrahmen die turmartige Blockecke mit dem Haupteingang. Das Atrium im Inneren wird über ein großes, skulptural geschwungenes Nordfenster belichtet. Durch diesen »Lichtpflug« genießt man auch aus den innenliegenden Räumen der Obergeschosse den Blick auf die Gipfel der Nordkette.

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Bauprozess
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Beim Gießen der Stahlbeton-Fensterrahmen musste die Fließstrecke des Betons möglichst gering gehalten werden, um eine gleichmäßige, porenfreie Oberfläche zu erzielen. Dazu wurde der Beton mittels einer kreuzförmigen Vorrichtung an vier Stellen gleichzeitig in die Schalung gefüllt.

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Beim Ausschalen zeigt sich erstmalig die Qualität der schlieren- und porenfreien Oberfläche.

 

Die vorgefertigten Rahmen wurden mit Tiefladern zur Baustelle transportiert und dort mit dem Kran montiert.

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Stichworte:

Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL 11/2011

Massive Bauten

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