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DETAIL Preis 2016 - Leser-Voting - Jetzt abstimmen!

Bereits zum siebten Mal wurde der DETAIL Preis ausgelobt. DETAIL vergibt den internationalen Architekturpreis alle zwei Jahre in Kooperation mit der Weltleitmesse BAU als Premiumpartner und der Josef Gartner GmbH als Hauptsponsor, ideellen Partnern aus der Politik und Sponsoren der Industrie. In diesem Jahr ist erstmals der Bausoftwarehersteller Orca als Sponsor mit dabei.

Der DETAIL Preis 2016 zeigt Chancen, Herausforderungen und Potenziale für die gesamte Baubranche und insbesondere für die Architektur auf. Ziel des Awards ist die Stärkung der Architektur in der gesellschaftlichen Diskussion, die Stärkung der Rolle der Architekten in der Öffentlichkeit sowie die Stärkung des Netzwerks von Architekten, Industrie, Bauherren und Politik.

Gesucht wurden Realisierungen, bei denen das gestalterische Gesamtkonzept und die konstruktive Detaillierung schlüssig ineinandergreifen. Mit dem DETAIL Preis werden zukunftsorientierte, innovative und über den etablierten Standard hinausgehende Projekte verschiedener Fachdisziplinen prämiert, die herausragende baukulturelle und technische Qualitäten aufweisen. Der DETAIL Hauptpreis wird nach Entscheidung der Jury mit einem Preisgeld von 3.000 EUR gewürdigt, die erstmals vergebenen Sonderpreise DETAIL inside und DETAIL structure mit jeweils 1.000 EUR.

Am 19. Juli 2016 ermittelten die Jurymitglieder Peter Ippolito (Ippolito Fleitz Group), Gilles Retsin (Gilles Retsin Architecture), Mike Schlaich (schlaich bergermann partner), Enrique Sobejano (Nieto Sobejano Arquitectos) und Daniel Lischer (alp architektur lischer partner ag) aus allen 337 eingereichten Projekten aus 42 Ländern die diesjährigen Preisträger:

Die Gewinner des DETAIL Preis 2016 sind Sean Godsell Architects mit ihrem Projekt MPavilion in Melbourne, Australien. Der 2. Platz geht an Brandlhuber+ Emde, Burlon / Riegler Riewe Architekten für ihr Projekt St. Agnes in Berlin. Den 3. Platz erreichten Morger Partner Architekten für ihr Projekt Hilti Art Foundation / Huber Uhren Schmuck in Vaduz, Liechtenstein. Der erstmals ausgelobte Sonderpreis DETAIL structure wird dieses Jahr an Knight Architects für ihre Merchant Square Footbridge in London, Vereinigtes Königreich, vergeben. Den erstmals ausgelobten Sonderpreis DETAIL inside gewinnen Florian Busch Architects für ihr Gebäude K8 in Kyoto, Japan.

Jetzt sind Sie gefragt: Wir möchten den DETAIL Leserpreis 2016 an das Projekt vergeben, das unsere Leser und Online-Nutzer am meisten überzeugt. Vom 1. September bis zum 14. Oktober 2016 können Sie per Mausklick in unserem LESER-VOTING eine Stimme an Ihren Favoriten aus den folgenden 13 Jury-nominierten Projekten vergeben. Der Gewinner des DETAIL Leserpreis 2016 wird anhand der einfachen Mehrheit ermittelt und nach Ende des Leser-Votings bekannt gegeben.

Alle Preisträger werden ihre Projekte auf dem DETAIL Symposium am Freitag, 11. November 2016 im Magazin der Heeresbäckerei in Berlin öffentlich vorstellen. Dabei wird insbesondere das Zusammenspiel zwischen Konstruktion und Gestaltung anhand ausgewählter Detaillösungen im Vordergrund stehen. Neben ihren gekürten Projekten werden die Preisträger einige weitere Projekte Ihres Büros auf dem DETAIL Symposium vorstellen. Die Teilnahme ist begrenzt, eine Anmeldung erforderlich. INFORMATIONEN UND ANMELDUNG ZUM SYMPOSIUM.

Vom 16. Januar bis 21. Januar 2017 werden die gekürten Projekte für alle Interessenten im Rahmen einer Ausstellung auf der Weltleitmesse BAU 2017 in München vorgestellt.

Kurze Werbepause

DETAIL LESERPREIS 2016

Eine ausführliche Projektbeschreibung ist im Titel hinterlegt. Lesen Sie, was die Architekten zu ihren Projekten schreiben. Nominiert für den DETAIL Leserpreis 2016 sind:

Iwan Baan, Amsterdam

Armadillo Vault, Venedig, Italien
Block Research Group - ETH Zürich, Ochsendorf DeJong & Block Engineering, und The Escobedo Group

Der Armadillo Vault besteht aus 399 individuell zugeschnittenen Kalksteinsegmenten. Er ist ohne Armierung und ohne Mörtel zusammengefügt und überspannt 16 m mit einer minimalen Dicke von nur 5 cm. Dank seiner speziellen Geometrie steht er allein durch Kompression, wobei Verstrebungen die Form ausbalancieren. Ausgehend von den strukturellen und konstruktiuven Prinzipien historischer Kathedralen aus Stein ist diese raffinierte Form das Ergebnis neuartiger, computergestützter Methoden zur Konstruktion, Analyse und Herstellung in Verbindung mit handwerklicher Maurerarbeit.

Stimmen Sie hier für das Projekt für den DETAIL Leserpreis 2016 ab.

 

 

Henning Köpke, München

Aula der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Deutschland
Deubzer König + Rimmel Architekten, München

Die Sanierung der Dominikanerkirche in der Bamberger Altstadt umfasst die Freilegung des Kirchenraumes. Eine am historischen Lettner orientierte, frei stehende Wandschicht wird anlog zu einer Cella eingestellt und verbessert Akustik und Blendschutz im Inneren für die Nutzung als Aula. Der Innenraum - nach dem Habitus der Dominikaner in weiß gehalten - zeigt den Sakralraum in seiner historischen Dimension. Die Wandfresken, farbigen Fassungen und neuen Kunstfenster erscheinen in neuem Licht.

Stimmen Sie hier für das Projekt für den DETAIL Leserpreis 2016 ab.

 

 

Celia de Coca, Madrid

Deutsche Schule Madrid, Spanien
Grüntuch Ernst Architekten, Berlin

Die Deutsche Schule Madrid ist ein wichtiger Ort des kulturellen Austauschs. Die vielschichtigen Nutzungsbereiche sind als klare Einheiten ablesbar. Kindergarten, Grundschule und Gymnasium umschließen jeweils einen introvertierten Patio, der sich zur angrenzenden Sierra öffnet. Die Verschmelzung der Gebäudeteile gleicht einem am Ort organisch gewachsenen Gefüge, das mit den lebhaften Licht- und Schattenspielen der perforierten Dächer und Fassaden differenzierte Raumsituationen hervorbringt.

Stimmen Sie hier für das Projekt für den DETAIL Leserpreis 2016 ab.

 

 

NAARO, London

Elytra Filament Pavilion, London, Vereinigtes Königreich
Achim Menges mit Moritz Dörstelmann (ICD Universität Stuttgart/Achim Menges Architekt), Jan Knippers (ITKE Universität Stuttgart/Knippers Helbig Advanced Engineering) und Thomas Auer (Transsolar Climate Engineering / TUM)

Der Elytra Filament Pavilion feiert einen wirklich integrativen Ansatz für Design und Konstruktion. Als zentrales Element der V&A Engineering Season zeigt er, wie sich architektonisches Design aus einer Synergie von Hochbautechnik, Umwelttechnik und Produktionstechnik entwickeln kann, die zu einzigartigen räumlichen und ästhetischen Qualitäten führt. Er unterstreicht die tiefgreifenden Auswirkungen neuer Technologien auf unser Konzept von Design, Technik und Realisierung.

Stimmen Sie hier für das Projekt für den DETAIL Leserpreis 2016 ab.

 

 

Stefan Müller, Berlin

Fellows Pavilion – American Academy in Berlin, Deutschland
Barkow Leibinger, Berlin

Der Pavillon erweitert das Raumangebot für die Stipendiaten der American Academy in Berlin. Die leichte Glas- und Stahlkonstruktion bildet fließende Übergänge zwischen innen und außen und scheint über dem Rasen zu schweben. Sie bietet Platz für eine Küche und sieben Studierzimmer, die sich über Schiebetüren zu einer umlaufenden Veranda und dem Garten öffnen lassen. Prägendes Element des Pavillons ist sein auf vier Stützen ruhendes, zweifach gekrümmtes Dach aus vier hyperbolischen Paraboloiden.

Stimmen Sie hier für das Projekt für den DETAIL Leserpreis 2016 ab.

 

 

Florian Holzherr, München

He, She & It, Buffalo, NY, Vereinigte Staaten
Davidson Rafailidis, Buffalo, NY

He, She & It ist eine Zusammenstellung aus drei verschiedenen Gebäuden in einer gemeinsamen Struktur. Sie enthält Arbeitsräume für einen Maler und eine Töpferin/Silberschmiedin sowie ein Treibhaus. Jeder dieser Räume bietet eine Atmosphäre, die sich von den übrigen radikal unterscheidet. Diese Raumanordnung, die mit preiswerten Materialien und Bautechniken erstellt worden ist, bietet eine komplexe Auswahl an Erfahrungen von Raum und Textur.

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Valentin Jeck, Stäfa

Hilti Art Foundation / Huber Uhren Schmuck, Vaduz, Liechtenstein
Morger Partner Architekten, Basel

Der Erweiterungsbau des Kunstmuseums Liechtenstein mit unterirdischer Anbindung umfasst die Mischnutzung aus Museum und Schmuckgeschäft. Die Stapelung der Nutzungen und die unabhängige Erschließung erzeugen eine klare Trennung. Der Zugang zur Hilti Art Foundation erfolgt über das Kunstmuseum. Die Ausstellungsräume im 1. OG und 3. OG sind mit dem Untergeschoss verbunden. Die Verwandtschaft der Fassaden gibt Hinweis auf die inhaltliche Verbindung, wobei die Farbgebung schwarz/weiß von Eigenständigkeit zeugt.

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Paul Kranzler, Linz

Home Made, Wien, Österreich
Caramel architekten, Wien

Mit Kosten von 50 € pro Person und einer Aufbauzeit von 50 Minuten wurde in einem Flüchtlingsheim in Wien individuelle Privatsphäre geschaffen. Aus günstigen ready-made Produkten entwickelten Caramel architekten eine prototypische Raumstruktur. In gemeinschaftlicher Arbeit wurden die ehemaligen Großraumbüros von einem offenen Feldbettenlager zu Wohnungen mit individuell an die jeweilige Bewohnerkonstellation angepassten Raumstrukturen aufgebaut.

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Sohei Oya, Tokyo

K8, Kyoto, Japan
Florian Busch Architects, Tokyo

Pontocho, das berühmte Amüsierviertel im Zentrum von Kyoto, bietet sich Besuchern als ein horizontales Labyrinth mit Myriaden von Begegnungen dar. Direkt hinter Pontocho steht K8, ein kleines Gebäude mit einer Bar und einer Galerie, als Umsetzung dieser Erfahrung in die Vertikale: ein durchgehender Raum, der sich über acht Ebenen erstreckt. Die Fassade, eine homogene aber sich dennoch kontinuierlich ändernde Oberfläche, erzeugt eine Vieldeutigkeit, die man in der Architektur Kyotos häufig findet. So entsteht ein Gefühl der Bewegung und der Neugier.

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Edmund Sumner, London

Merchant Square Fußgängerbrücke, London, Vereinigtes Königreich
Knight Architects, High Wycombe

Die freitragende Klappbrücke für Fußgänger am Merchant Square in London überbrückt mit einer Länge von 20 m den Grand Union Canal. Sie ist in fünf schlanke Finger unterteilt. Diese Stahlträger werden mit Hydraulikwinden nacheinander angehoben, wobei ihre Bewegung derjenigen eines traditionellen japanischen Handfächers ähnelt. So entsteht eine bewegliche Skulptur, deren Silhouette sowohl lesbar als auch außergewöhnlich ist und die für den Standort am Kanal besonders gut geeignet ist.

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Earl Carter Photography, St Kilda

MPavilion, Melbourne, Australien
Sean Godsell Architects, Melbourne

Der MPavilion 2014 war als temporärer Pavillon und kulturelle Drehscheibe in den Queen Victoria Gardens in Melbourne, Australien, errichtet worden. Im Pavillon fanden Kulturevents statt und er war für das Publikum kostenlos zugänglich. Nach vier Monaten wurde der Pavillon vollständig abgebaut, der Stadt Melbourne geschenkt und an seinen endgültigen Standort gebracht. Die fernbedienbare Fassade ermöglicht es, das Gebäude nicht nur nachts zu sichern, sondern auch Licht und Schatten nach Bedarf zu steuern. Außerdem erlaubt sie unterschiedliche Konfigurationen für die verschiedenen Veranstaltungen.

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Michael Reisch, Düsseldorf

St. Agnes, Berlin, Deutschland
Brandlhuber+ Emde, Burlon, Berlin / Riegler Riewe Architekten, Berlin

Die Umwidmung und Transformation des von Werner Düttmann erbauten Gemeindezentrums St. Agnes und des dazugehörigen Kirchenraums zur Galerie Johann König erforderte einen besonders sensiblen Umgang. Mit der einzigen Maßnahme, den Hauptraum horizontal durch einen eingestellten „Tisch“ zu teilen, der als neue Zwischendecke den gesamten Grundriss des Kirchenschiffs ausfüllt, wurden die strengen Auflagen der Denkmalschutzbehörde erfüllt und eine radikale Veränderung der Typologie des Baus erreicht.

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Hannes Henz, Zürich

Umbau Steinhaus im Dorfkern von Scaiano, Schweiz
Wespi de Meuron Romeo Achitekten, Caviano

Der Umbau eines historischen Steinhauses in einem Dorfkern hatte das zentrale architektonische Ziel, die Kraft der massiven Steinmauern und die archaische Einfachheit des Volumens des historischen Gebäudes herauszuarbeiten und zu neuer Ausstrahlung zu verhelfen.

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