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DETAIL research Lab

Über die gesamte Dauer der BAU 2015 realisiert und betreut DETAIL research die Begegnungs- und Präsentationsfläche DETAIL reasearch Lab im Internationalen Congress Center »Tür an Tür« mit der Weltleitmesse.

Das DETAIL research Lab präsentiert zukunftsweisende Prototypen und Rohstoffe etablierter Hersteller und weiterverarbeitender Unternehmen sowie innovative Entwicklungen von Universitäten und Instituten zum Thema Bauen.

Partner und Aussteller:

 

Die Bauindustrie gehört zu den wichtigsten Kundenbranchen von BASF. 2013 betrug der Umsatz von BASF mit der Bauindustrie etwa 4,7 Milliarden € – das entspricht rund 6% des Gesamtumsatzes der BASF-Gruppe. Als ein führender Anbieter von Rohstoffen, Systemen und Endprodukten für die Bauindustrie entwickelt BASF wirtschaftliche und umweltschonende Lösungen, die hochwertiges Bauen ermöglichen. Die Materialien und Lösungen von BASF steigern die Ressourcen- und Energieeffizienz sowie die Langlebigkeit von Gebäuden. Dadurch sinken zugleich der Wartungs- und Reparaturaufwand. BASF bietet ein breites Angebot an Baumaterialien, die direkt auf den Baustellen zum Einsatz kommen oder in andere Produkte integriert werden. Das Portfolio umfasst zum Beispiel Dämmstoffe, Betonzusatzmittel, Produkte zur Betoninstandsetzung, Abdichtungs- und Bodensysteme sowie Bautenanstrichmittel. Weitere Informationen zu den Lösungen von BASF für die Bauindustrie sind unter www.construction.basf.com zu finden.

SLENTITE®

– die Hochleistungs-Dämmplatte für maßgeschneidertes Klimamanagement

Mit seiner Kombination von Eigenschaften stellt SLENTITE alle bisherigen Dämmstoffe in den Schatten. Das neue Produkt erreicht mit einem Lambda-Wert < 16 mW/m x K die beste Dämmleistung für eine fertige Platte. Heutige Standarddämmstoffe liegen im Bereich von 21 mW/m x K bis 40 mW/m x K. Dadurch ist SLENTITE auch außerordentlich platzsparend. Im Vergleich zu herkömmlichen Produkten ist eine um 25 bis 50 Prozent schlankere Dämmung möglich.

SLENTITE soll in wenigen Jahren auf den Markt kommen und ist ein einzigartiges Hochleistungsprodukt im Dämmstoffbereich mit den Vorteilen:
schlanke, effiziente Dämmung
sehr gute Feuchtigkeitsregulierung
robuste, stabile Platte
gestalterische Freiheit

Die BASF-Forschung begleitet die Produktentwicklung des neuen Hochleistungsdämmstoffs in die Pilotphase. Ab Mitte 2015 wird es erstmals Mustermengen aus der neuen Pilotanlage am Standort Lemförde geben. Mit SLENTITE bietet BASF künftig ein maßgeschneidertes Klimamanagement an, das sich den individuellen Bedürfnissen der Kunden.


Die BASWA acoustic AG ist weltweit einer der führenden Hersteller und Entwickler von innovativen dezenten Akustiklösungen mit professionellem Unterhalts- und Renovationskonzept.

BASWA Core


Das BASWA Core System wird bei TABS-Decken („Thermo Aktive Bauteilsysteme“) verwendet. Es dient dazu, die im Raum anfallende Energie durch die schallabsorbierende BASWA Core Platte hindurch in die thermisch aktivierte Decke abzuführen. Bei Neubauprojekten mit TAB-System werden bei Massivdecken Rohrleitungen (meist Kunststoffrohre) oberhalb der untersten Bewehrungsstahl-Lage verlegt. Als Heiz- bzw. Kühlmedium wird Wasser verwendet. Die Massivdecke wird im Bereich der Rohrleitungen wird als Übertragungs- und Speichermasse thermisch aktiviert. Um die Übertragung der thermischen Energie durch das schallabsorbierende System hindurch, über die gesamte Absorberfläche sicherzustellen, wird ein speziell geformtes und geschlitztes Aluminiumprofil verwendet, welches ein wesentlicher Bestandteil der BWA Core Platten ist. Mit diesem thermisch leitenden Akustiksystem nutzen Sie die Speicherfähigkeit von TABS-Decken effektiv zum Heizen und Kühlen der Räumlichkeiten ohne dabei auf fugen- und strukturlose moderne Architektur zu verzichten.Eigenschaften:
Ausgezeichnete Breitband-Schallabsorption         w = 0.70
Wärmeleitfähigkeit 7.65 [W/(mK)]
Thermischer Wirkungsgrad des Core System : 93 %
Systemdicke : 50 mm / 30mm
Glatte, fugenlose Oberfläche
Umfangreiche Farbpalette (NCS / RAL)

Geeignet für die Verarbeitung von:
•    Horizontalen, geneigten oder vertikalen Flächen
•    Fugenlosen, geraden Flächen (Größe abhängig vom Untergrund)
•    Einfach konkav gewölbt ab Radien
    Ø> 100 cm


Die transdisziplinäre Forschungsplattform widmet sich der Entwicklung neuartiger Materialsysteme im Spannungsfeld von Kunst, Architektur und Wissenschaft. Sie vereint Expertisen aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Stadtplanung, Interaktions- und Produktdesign, Experimentelle Physik, Chemie und technologische Materialforschung. Sie verortet sich in dem für Kunst, Architektur und Materialforschung zunehmend wichtiger werdenden Bereich der Intelligenten Oberflächen. In den Projekten überlagern künstlerische Strategien, Grundlagenwissenschaften und anwendungsorientierte ingenieurwissenschaftliche Strategien einander. Unsere Praxis folgt dem Diktum von „making is knowing“.

TouchCrete™                    
Berührungssensitiver Beton
TouchCrete™ – Berührungssensitiver Beton ist ein neuartiges Werkstoffsystem auf Basis eines zementgebundenen Materials für die Ausbildung berührungssensitiver Betonoberflächen, die eine vollständige Implementierung von mechaniklosen Schaltungen in Beton und die Ausbildung ganzer Wandflächen nach dem Touchpad-Prinzip erlaubt. Mit den beiden Bestandteilen eines neuartigen konduktiven Betons als Sensor und einer signalverarbeitenden Einheit sind die Hauptkomponenten dieser Materialsynthese beziehungsweise dieses Sensor-Aktor-Systems benannt. Aktoren sind alle Komponenten, Geräte und technischen Funktionselemente der technischen Gebäudeausrüstung (Aktoren für Licht, Lüftung, Heizung, Akustik, Daten) sowie die Steuerung von Haushalts- oder sonstigen elektronischen Geräten. Konduktiver Beton wird als Informationsleitung zur intuitiv individuellen Gestensteuerung und als sensorischer Detektor eingesetzt.

DysCrete™
Sonnenstrom aus Beton
DysCrete™ ist ein neuartiger, auf den Prinzipien der Farbstoffsolarzelle basierender Verfahrensansatz zu innovativen Energie erzeugenden Systemen. Die Buchstabenfolge DYSC des Titel gebenden Begriffs steht für den englischen Ausdruck Dye Sensitized Solar Cell, das Kürzel „-crete“ für den Werkstoff Beton. Der mittels elektrochemischer Reaktion Energie erzeugende Dyscrete verwendet wie die Farbstoffsolarzelle organische Farbstoffe zur Absorption von Licht. Die Analyse dieses immer noch neuartigen technischen Ansatzes offenbart die hohe Kompatibilität der DYSC-Technologie mit der Chemie und der Physik von Beton einschließlich seiner Material- und Fertigungslogiken. Die Farbstoffsolarzelle hat die Natur zum Vorbild. Sie nimmt Licht nicht mit Halbleitermaterialien, sondern – ähnlich wie die chlorophyllhaltigen Pflanzen – mit Suspensionen organischer Farbstoffe auf. In diesem Sinne ist sie eine technische Adaption der Photosynthese.

Das Projekt DysCrete, durchgeführt an der Forschungsplattform BAU KUNST ERFINEN der Universität Kassel, wird gefördert von der Forschungsinitiative Zukunft Bau, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Kooperationspartner: FG Werkstoffe des Bauwesens und der Bauchemie, Universität Kassel, Industriepartner: Fabrino GmbH, Lothar Beeck GmbH. Weiterführende Informationen: www.baukunsterfinden.org


Immer mehr Menschen folgen heute dem Trend, keinem Trend mehr zu Folgen. Für diese Menschen gibt es die Berker Manufaktur. Hier fertigen wir in einer Verbindung aus Hightech und Handarbeit Schalter, die es so kein zweites Mal gibt. Viele entwickeln wir gemeinsam mit Architekten und Planern für ein ganz bestimmtes Objekt oder eine spezielle Aufgabe. Manche entspringen den ganz speziellen Wünschen eines Bauherren, der etwas suchte, was er so auf dem Markt nicht fand. Unser Stolz ist es, diese Wünsche zu verwirklichen. Dabei zählt Individualität, nicht Geschwindigkeit. Jedes Produkt ist ein Unikat. Und damit mindestens so unverwechselbar wie die Umgebung, für die es gemacht ist.

Aus dem Bereich der Manufaktur Berker entstehen kundenindividuelle Schalter Designs aus den unterschiedlichsten Materialien. Leder, Holz, Metalle, Glas etc. Die Oberflächen  werden entsprechend bearbeitet oder behandelt um einzigartige Bedienelemente zu fertigen.TS – Glas – schwarz: Drucktaster „Black Diamond“ R.1: Jeans R.1: Messing verkupfert – patiniert R.1: Produktion


Holger Jahns startet seine Laufbahn im Handwerk. Auf die Lehre zum Metallbauer folgte eine Ausbildung zum Möbeltischler, im Anschluss studierte er in Amsterdam Design und absolvierte schließlich die Meisterklasse für Tischlerei und Raumgestaltung in Graz. Der praktische Zugang prägte den Gestalter – bis heute begreift er seine Entwurfsarbeit als umfassende Auseinandersetzung mit Material und Engineering-Prozessen: Ein gestaltetes Produkt taugt nur etwas, wenn es auch für den Verarbeiter auf der Baustelle gut funktioniert. Bezogen auf den umweltfreundlichen Werkstoff Glas verblüfft Jahns das verglichen mit anderen Baustoffen schmale Angebot von smarten Halbzeugen für spezifische Problemlösungen. Er nimmt die Eigenheiten dieses Materiales als Ansporn. Neben der Tätigkeit im eigenen Büro lehrte Holger Jahns über Jahre an der UdK Berlin und an der Universität Bozen, mit Schwerpunkt auf digitalen Technologien im Design.

‚c--c‘ ist der Prototyp für ein völlig neuartiges Profilbauglas. Seine einzigartige Anschluss-Charakteristik erlaubt die Verglasung von Grundrissen mit beliebiger Kurvatur: Weite oder enge Kurven oder scharfe Ecken lassen sich ebenso unkompliziert realisieren wie geradläufige Verbände. Die verwendeten Teile bleiben gleich, lediglich die Anordnung wird variiert. Ob senkrecht, waagerecht oder geneigt verbaut – harmonischer Rapport und gleichmäßiges Fugenbild sind stets garantiert. Die Verbände sind regelrecht ‚interlocking‘, dennoch kann jedes einzelne Element auch nach dem Einbau leicht ausgetauscht werden. Die Profilform weist zudem hervorragende Steifigkeitswerte auf: Das macht sich bei anliegenden Windlasten genauso positiv bemerkbar wie bei der Handhabung der Profile auf dem Bau. Darüber hinaus eignet sich dieses Profilbauglas bereits einschalig verarbeitet zur Ausrüstung mit transparenter Wärmedämmung.
Ein neuer Ansatz, mit Glas in die Kurve zu gehen: ‚c--c‘ steht für ein neues Anwendungsspektrum von Profilglas an Fassaden wie in Innenräumen: Nur wenige, dabei untereinander vollständig kompatible und kostengünstig produzierbare Systembausteine bieten gerade für komplexe Verglasungs-Aufgaben eine technisch wie ästhetisch hochwertige Lösung. ‚c--c‘ ist eine Weiterentwicklung des seit Jahrzehnten etablierten Profilbauglases. ‚c--c‘ behält alle positiven Eigenschaften des herkömmlichen Produktes bei, macht Profilbauglas jedoch uneingeschränkt kurventauglich. Das vorgestellte Profil gleicht im Schnitt dem Ineinandergreifen von Kugel und Pfanne bei Knochen. Elemente können in jeder Richtung mit extremer Verschränkung gegeneinander verwendet werden – ohne Störungen im Rapport. Das vorgestellte Prinzip eignet sich allerdings auch hervorragend zur Umsetzung in einer Vielzahl anderer Werkstoffe. Im Rahmen des DETAIL research lab werden erstmals Muster aus alternativen Materialien präsentiert.


Design muss über die Gestaltung der schönen Form hinaus gehen: Mit dieser Zielsetzung tastet sich der Designer Beat Karrer mit seinem Team kontinuierlich auch an artverwandte Arbeitsbereiche heran. FluidSolids entstand aus der Forschung zu innovativen und ökologischen Materialien. Gesucht und gefunden wurde ein Material, dass sich der Formgebung des Designers anpasst und nicht umgekehrt.Heute arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Chemie, Verfahrenstechnik und Design an der Entwicklung neuer Verbundwerkstoffe und deren Adaption an die industrielle Fertigung. FluidSolids ist eine inhabergeführte Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich.

Berechtigung für Materialinnovation ist, dass sie Mehrwert generiert: Sie soll Produkte und Anwendungen flexibler, stabiler, ökologischer oder kosteneffizienter machen. FluidSolids® erfüllt gleich all diese Anforderungen. Hauptbestandteile sind natürliche nachwachsende Rohstoffe. Das Material wird hergestellt aus industriellen Abfallprodukten, ist absolut geruchs- und emissionsfrei sowie biologisch abbaubar. Es ermöglicht die Produktion von Bauteilen/Produkten, die bisher nur aus Kunststoff oder Metall hergestellt werden können. Dabei ist der Verbundwerkstoff hochgradig anpassbar: in Bezug auf die eingesetzte Fertigungstechnik, die benötigten physikalischen Eigenschaften, die erforderliche Haltbarkeit und die gewünschte Oberfläche. Kurz: FluidSolids® ist für die spezifische Designaufgabe individuell programmierbar.


Das Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur • Bauingenieurwesen • Geomatik steht für angewandte Forschung im Kontext des ressourcenschonenden Planens und Bauens. Fokus der Forschungstätigkeit „MehrWerkstoffe“ ist die Beschäftigung mit Materialien mit Mehrwert für die Architektur, d.h. mit Werkstoffen, die energetisch sinnvoll und gleichzeitig gestalterisch anspruchsvoll sind. Allen Materialgruppen übergeordnet sind dabei die Themen nachhaltiges Bauen und Leichtbau. So auch bei dem aktuellen Projekt „Geschäumte Textilkonstruktionen“ (FabricFoam©), das in Zusammenarbeit u.a. mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Bayer Material Science Leverkusen und dem Institut für Textil- und Verfahrenstechnik ITV Denkendorf initiiert wurde.

FabricFoam©
FabricFoam© ist ein textiler Leichtbauwerkstoff, inspiriert durch die Rohrkolbenpflanze Typha. Das FFin und das ITV arbeiten dazu mit dreidimensionalen, geschäumten Textilien wie Textilschläuchen (s. Ultraleicht-Pavillon in Detail Research 10/2014) und Abstandstextilien. Letztere stehen im Fokus der weiteren Forschung: Die maschinell gefertigten, mehrlagigen Gewirke oder Gewebe werden über Polfäden in definierter Distanz verbunden. Unter Nutzung der entstehenden Kavitäten für z.B. lignin- oder leinölbasierte Schäume, Holzschäume, Glasschaum etc. entsteht ein extrem leichter, druck- wie zugstabiler Verbund, der integrale Funktionen eines Außenwandelements für Neubau wie Sanierung übernehmen kann.
FoldedFabricFoam© untersucht, inwieweit geschäumte und darüber hinaus gefaltete Abstandstextilien auch für selbsttragende Gebäudehüllen genutzt werden können. Anwendungsmöglichkeiten sind Transitory Homes oder Tiny Houses.


Kompetenz in Füllstofflösungen
Die Quarzwerke Gruppe ist ein international tätiges Familienunternehmen mit einer bedeutenden Marktstellung auf dem Gebiet der Gewinnung und Aufbereitung mineralischer Rohstoffe. Mehr als 130 Jahre Tradition verbindet sich mit Innovation. Die Division HPF The Mineral Engineers entwickelt mineralische Füllstoffe für polymere Anwendungen speziell auf Kundenwünsche zugeschnitten. Diese tragen zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung bei und unterstreichen die Einzigartigkeit der Endprodukte auf Kundenseite.Moderne Produktionsanlagen mit erfahrenen Mitarbeitern stellen sich flexibel und schnell auf neue Fragestellungen und Produkte ein. Hier stehen Aggregate in unterschiedlichen Baugrößen zur Verarbeitung und Veredelung mineralischer Rohstoffe zur Verfügung. Minerale können vom Millimeter bis in den wenige hunderte Nanometer-Bereich zerkleinert und oberflächenmodifiziert werden. Quarzwerke ist ein Unternehme mit einem hohen Qualitätsanspruch und daher zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 50001, so dass alle Abläufe begonnen bei der Gewinnung bis zur Auslieferung problemlos funktionieren.

SILGLOW® – nachleuchtende Hochleistungsfüllstoffe
Bei SILGLOW® handelt es sich um eine nachleuchtend modifizierte Quarzgutkörnung. Quarzgut ist die amorphe Modifikation von Quarz. Es wird synthetisch im Lichtbogen bei ca. 2.000 °C hergestellt und zeichnet sich durch einen extrem niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizient (0,5*10-6/K) aus. Diese Eigenschaft ist für Spezialanwendungen mit großen Temperatur-Wechselbeanspruchungen von entscheidender Bedeutung. Der nachleuchtende Effekt von SILGLOW®  wird durch eine spezielle anorganische Beschichtung erzielt. Die Füllstoffe zeichnen sich durch eine hohe Nachleuchtkraft und sehr gute mechanische und thermische Stabilität aus. Die Nachleuchtkraft von SILGLOW®  liegt deutlich über den Empfehlungen der BG-Bau-Regel 216, die die Leuchtdichte für fertige Applikationen am Einsatzort beschreibt. Folgende Körnungen sind standardmäßig in den phosphoreszierenden Farben Grün oder Blau verfügbar:
SILGLOW®  0,4 – 0,8 mm SILGLOW®  0,5 – 2,0 mm SILGLOW®  1,0 – 3,0 mm SILGLOW®  2,0 – 5,0 mm


Klaudia Kruse entwickelt als international tätige Design Consultant innovative Design Strategien und Konzepte für weltweit führende Unternehmen aus den Bereichen Mobilität, Produkt-, Möbel-, Modedesign und InnenIArchitektur. Vor ihrer Selbstständigkeit war Klaudia Kruse viele Jahre für BMW Group Design in München und NY in leitender Funktion tätig. 
Bei der Entwicklung von Advanced Design Konzepten war sie mit dem ’GINA Concept Car’ und seiner textilen Oberfläche im Ex- und Interior, Vordenker und Umsetzter von Visionen.


Ausrichtung / Services:
Design Research - analysis, forecast
Design Concepts - from research to design
to implementation
Surface Design - material, color, finish,
processing with a special Inspirational Tool
Trend Research - detect + convert
Design Strategy - creative thinking process,  identity + realignment
Global Network - cooperation: research,
development, design, manufacturer
Teaching, Lectures, Workshops - interdisciplinary: companies, universities, institutes

Innovative Materialien im Kontext:  Ästhetik, Design, Funktion
Wie sich verlässliche Intuition + Inspiration in Konzepte umsetzt:

In meinen Recherchen erkunde ich Materialien und Technologien und erkenne
unerwartete Kombinationen. So entstehen Vorstellungen und Möglichkeiten für neue Anwendungen, die durch eine besondere Ästhetik faszinieren.
Veränderung bedeutet Neues - ist spannende Herausforderung und essentiell für den Kreativ-Prozeß. Der Mensch mit seinen Wünschen und Bedürfnissen ist dabei Ausgangspunkt und gleichzeitig Ziel.


In der Ausstellung „Building the Future“ wird gezeigt, wie sich Materialien und Verarbeitungsweisen im Kontext BAUEN neu denken und erleben lassen.

Beispiel BAMBUS:
Es fasziniert in seiner Vielfältigkeit und
seinen Kontrasten:
hart und weich / grob und fein

Bio-tiful
Schönheit + Nachhaltigkeit verbinden sich perfekt in der Materialität und Verarbeitungsweise: Vom Baugerüst für Hochhäuser über
selbstwachsende Stühle, schnellwachsende RaumTrenner, feinstes Geflecht für Bone China bis zu edlen Teppichböden.


Organoide® Dekorbeschichtungen zeichnen sich durch ihre einzigartige Natürlichkeit und Authentizität aus. Sie ermöglichen ein neues Erleben natürlicher Ausgangsmaterialien mit allen Sinnen, da die Oberfläche unbehandelt und somit auch die Dufteigenschaften erhalten bleiben. Wir verwenden ausschließlich natürliche und authentische Ausgangsmaterialien, die in herkömmlichen Herstellungsprozessen nicht verwendet werden. In unserer Manufaktur in Tirol – dem Herzen der Alpen – achten wir auf ökologische und nachhaltige Herstellung. Dies beginnt bei der Versorgung des Betriebs mit 100 % Ökostrom und endet bei unseren Bindemitteln, die frei von Bioziden, Weichmachern und Lösemitteln sind.

Organoid Technologies - Natürlich duftende Oberflächen
Organoide Oberflächen können aus allen natürlichen Ausgangsmaterialien und ganz nach Wunsch zusammengestellt und individuell ausgeführt werden. Es können auch Rohstoffe geliefert werden, die dann getrocknet und gemahlen, ausgesiebt und gemischt gepresst werden. Aktuell haben wir etwa 500 verschiedene Rohstoffe von Almrosenblüten bis hin zu Zitronengras verfügbar. Auch phantasievollen Kundenwünschen sind keine Grenzen gesetzt. Die Produkte lassen sich nicht nur durch die verschiedenen Rohmaterialien und deren Weiterverarbeitung individualisieren, sondern auch durch Verwendung verschiedener Trägermaterialien. Standardmäßig wird eine schwer entflammbare HPL verwendet, sodass im Gesamtaufbau eine schwere Entflammbarkeit gegeben ist. Die Oberfläche WILDSPITZE (handgesenstes Almheu aus 1.700m Seehöhe) erreicht so die Klasse B s1 d0 nach EN 13501-1. So kann Organoid Technologies neben allen Holzwerkstoffen auch flexible Vliese und Stoffe, Papiere und Metalle und auch transparente Kunststoffe beschichten und so die Halbprodukte ganz individuell den Anforderungen anpassen.  So lassen sich Leuchten genauso wie hochabsorbierende Akustikpaneele mit natürlich duftenden Oberflächen herstellen. Einige F&E Projekte werden in verschiedenen Branchen vorangetrieben, doch auch bereits jetzt wurde unseren Möglichkeiten weltweites Interesse entgegengebracht, das sich auch in der Vielzahl und Qualität der verliehenen Auszeichnungen wiederspiegelt.

"Nur so erreichen wir das einzigartige Erscheinungsbild mit unverfälschtem Duft, natürlicher Haptik und beeindruckender Optik. Genieße den einzigartig authentischen Duft von handgesenstem Almheu aus 1.700 m Seehöhe, gewachsen an den Abhängen der Wildspitze, Tirols höchstem Berg. Liebevoll in Handarbeit Stück für Stück gefertigt." Martin Jehart, Erfinder


Mit der Kombination von Ausstellung und Onlinedatenbank bietet die Materialagentur raumPROBE Architekten, Designern, der Industrie und Bauwirtschaft einen umfassenden Einblick in die Welt der Materialien. raumPROBE ist Ihr Ansprechpartner bei allen Materialfragen, schnell, kompetent und kreativ. Durch die einmalige Kombination der Onlinedatenbank mit der Materialausstellung in Stuttgart, können die Materialien bei raumPROBE nicht nur virtuell sondern auch haptisch erlebt werden. Die materialWELT gehört zu den umfangreichsten Ausstellungen innovativer Baustoffe, weit mehr als 50.000 Musterstücke wurden in den letzten Jahren zusammengetragen. Zugang haben professionelle Planer, die sich in der nach Rubriken sortierten Sammlung informieren können und zahlreiche Inspirationen finden. Die präsentierten Exponate werden ständig aktualisiert und um die neuesten Innovationen ergänzt.

raumPROBE – der Werkzeugkasten für Materialien


Die hier im Rahmen des „research LAB“ auf der BAU 2015 gezeigten Materialien sind ein winzig kleiner, innovativer Auszug der gesamten materialVIELFALT. Dieser soll dazu einladen die raumPROBE weiter zu erkunden und für eine professionelle Materialrecherche aktiv zu nutzen. Mehr als 3500 ausgesuchte aktuelle Materialien werden bei raumPROBE online präsentiert. Über einen höchst funktionalen materialFILTER lassen sich die Materialien nach den unterschiedlichsten Kriterien durchsuchen. Die aus der Praxis abgeleiteten Rubriken wie Materialklasse, Anwendungsklasse, Werkstoff, Bearbeitung oder Brandschutzklasse helfen dabei, sich bei der Suche einen schnellen Überblick zu verschaffen. Generell erfolgt bei raumPROBE die Auswahl der dargestellten Materialien nach dem Motto: Qualität vor Quantität. Es werden vielmehr die unterschiedlichsten Materialtypen dargestellt, als von einer Materialität sämtliche Farben oder Kollektionen abzubilden. Bei allen Materialien sind Datenblätter und Bildmaterial zum besseren Verständnis hinterlegt. Über das integrierte Kontaktformular können Unterlagen und Muster bestellt werden. Als registrierter Nutzer stehen weitere Funktionen zur Verfügung. Sie können sich eine eigene Merkliste mit Ihren Favoriten anlegen, sehen den direkten Ansprechpartner und haben Zugriff auf alle bei raumPROBE gelisteten Materialien. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter informiert über neue Materialien und Entwicklungen.


RHEINZINK wurde im Jahre 1966 von den Unternehmen Grillo, Stolberger Zink sowie den Vereinigten Deutschen Metallwerken gegründet. Heute ist RHEINZINK ein Unternehmen des Grillo-Konzerns und beschäftigt über 800 Mitarbeiter. Weltweit existieren Tochtergesellschaften und Vertriebsniederlassungen in 30 Ländern und 5 Kontinenten. Einsatzgebiete sind Bedachungen, Dachgauben, Fassadenbekleidungen und Dachentwässerungssysteme. RHEINZINK-Titanzink ist als designorientierter und moderner Werkstoff sehr beliebt - eine Vielzahl international anerkannter Architekten haben diesen Werkstoff für die Umsetzung ihrer Planung entdeckt und schätzen gelernt. Aufgrund der Langlebigkeit und guten Recyclingfähigkeit ist RHEINZINK aber auch das führende Material bei der klassischen Dachentwässerung über Rinnen und Rohre.


RHEINZINK-PV
RHEINZINK-PV ist ein extrem flach zu montierendes, dachparalleles Solarsystem. Die speziell entwickelten Falz-, bzw. Modulklemmen werden einfach an den Doppelstehfalzen befestigt. Sie fixieren gleichzeitig die auf die Scharbreiten  der RHEINZINK-Doppelstehfalzdeckung abgestimmten rahmenlosen Solarmodule. Das innovative Aufdach-System ist eine sowohl optisch als auch architektonisch anspruchsvolle, dachintegrierte Lösung.

RHEINZINK PV – Einfach ästhetisch
Das Angebot an Solaranlagen, mit denen architektonisch und optisch ansprechende Lösungen auf RHEINZINK-Stehfalzdächern realisiert werden konnten, war bislang sehr eingeschränkt. Jetzt gibt es eine Systemlösung, die in geradezu idealer Weise zu deren Geometrie und Optik passt. Mit RHEINZINK-PV können RHEINZINK-Doppelstehfalzdächer in den Achsmaßen 430 mm (500er Band) und 530mm (600er Band) jetzt mit exakt an die Falzgeometrie angepassten Solarmodulen bekleidet werden.

Ein innovatives System
Eine an den Stehfalzen mit nur einer Schraube zu montierenden Modulklemme sichert die optimale Befestigung der Solarmodule. Die Menge der zu verwendenden Modulklemmen orientiert sich an der Zahl der Haften und wird statisch genau festgelegt. Eine an der Unterseite der Solarmodule ca. 20 mm aufbauende Anschlusstechnik stellt deren Verschaltung sicher. Die Anschlussdose wird jeweils mit Abstand zur Zinkfläche verlegt. Insgesamt ergibt sich eine Aufbauhöhe von ca. 40 mm – damit sind die Glasmodule nur geringfügig höher als die Stehfalze (25 mm).


Richter akustik & design bietet innovativste und einzigartige Lösungen für hochwertige Möbelfertigung, Innenausbau und Holzwerkstoffhandel. Mit unserer Erfahrung können unsere Kunden anspruchsvolle und wirtschaftliche Lösungen für ihre Ideen erwarten – dafür stehen unsere hochmotivierten Mitarbeiter!
Richter handelt ressourcenschonend, nachhaltig und wertebestimmt. Aus Verantwortung für Umwelt und Mensch! Leistungsstark, verantwortungsbewusst, leidenschaftlich, kreativ und ohne Ausnahme lösungsorientiert.

LightBeton
Als Verbundwerkstoff auf unterschiedlichen Trägersystemen bietet die 2-mm-Echtbetonnutzschicht grenzenlose kreative Gestaltungsmöglichkeiten für die Innenarchitektur, den Messe-, Laden- und Innenausbau. Einfache Verarbeitung, Flächen und Kanten werden aus dem gleichen Material gefertigt. LightBeton ist maschinentauglich für alle Holzbearbeitungsmaschinen und wirkt authentisch mit der typischen Betonfase.


str.ucture ist ein Ingenieurunternehmen, das innovative Leichtbaulösungen entwickelt. Wir sind Experten für spezialisierte Berechnungs- und Simulationsverfahren. Unsere Stärke besteht darin, komplexe Analysen in Lösungen für anspruchsvolle Konstruktionsaufgaben umzusetzen. str.ucture ist eine eingetragene BI-Gesellschaft (Beratende Ingenieure) der Ingenieurkammer Baden-Württemberg. str.ucture steht für einen Designprozess, an dessen Ende Bauwerke oder Bauteile ihre Aufgabe mit minimalem Materialeinsatz und minimalem Fertigungsaufwand optimal erfüllen. Formvollendetes Design ist klar, einfach, logisch. Das Ziel ist, mit weniger mehr zu erreichen.

Ipomea Simplex
Studio MSB entwickelt und vertreibt innovative Überdachungssysteme, deren Flexibilität, Design und Qualität in ihrem Bereich einzigartig sind. Als Architekten legen wir nicht nur großen Wert auf moderne Konstruktionsweisen, sondern ebenso auf die Gestaltung. Somit wird Funktion und Design in all unseren Produkten optimal vereint.
In Zusammenarbeit mit str.ucture entstand so der IPOMEA simplex - Ein flexibles Überdachungssystem, das innerhalb von 5 Minuten ohne Hilfsmittel aufgebaut ist. Dabei wird das Grundgerüst einfach zusammen gesteckt und mit einer individuell gestaltbaren Membran bespannt. Der IPOMEA simplex orientiert sich im Design an der Trichterwinde Ipomoea Tricolor. Durch ihre Eigenschaften ergeben sich entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Systemen. Um das Vorbild der Natur in seiner Perfektion in die Tat umsetzen zu können, haben wir auf modernste Leichtbautechnik gesetzt. Viele unserer Bauelemente sind auch im Segelsport zu finden. Die frühzeitige und enge Zusammenarbeit zwischen Architekten und Ingenieuren im Rahmen von zahlreiche Prototypen, statischen Berechnungen und Belastungstests haben zu einer einzigartigen Konstruktion und Erscheinung geführt.


„Fenstermaschine“- Vorgefertigte Sanierfenster mit integrierter Technik
Außenwandkonstruktionen und Wärmeschutzverglasungen sind heute energetisch hochwertig und ausgereift. Schwachpunkt des Systems Lochfassade ist der Anschluss des Fensterrahmens zu Wand und Dämmung.

Das Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Baukonstruktion und Baustoffkunde klärt die Frage, wie bei der energetischen Sanierung möglichst viele Anforderungen in ein funktional erweitertes Fensterelement integriert werden können.
Durch die Integration von Sonnen-, Blend- und Intrusionsschutz, Lüftung/Wärmetauscher, Elektrifizierung/ Gebäude-automatisierung und Austritten/Balkonen zu einem vorgefertigten Bauteil mit hoher ästhetischer Qualität, der „Fenstermaschine“, sollen ein schnellerer Bauablauf, niedrigere Kosten sowie eine höhere Bauqualität erreicht werden.

Oben: Variante mit Fasche (WDVS nicht dargestellt) Unten: Putzbündige Ganzglasvariante

Auf der Bau 2015 zu sehen:


1:1 Modell Putzbündige Ganzglasvariante
Messestand Zukunft BauHalle B0 Stand 202


 Ausschnittsmodell Variante mit WDVS- Montagerahmen / Retrokit Messestand Fraunhofer Halle C2 Stand 118/119


Die Forschungsarbeiten im Fachgebiet Biogene Polymere umfassen die Synthese, Charakterisierung und Verwendung biologisch basierter Polymere, ihrer Komposite und Strukturen auf allen Strukturebenen. In den verschiedenen Arbeits-bereichen Biotemplating, Biokunststoffe und bioinspirierte Material-synthese werden neben grundlegenden Frage-stellungen neue Synthese- und Herstellungsmethoden für Funktions- und Strukturmaterialien.

Projekt 1) Silikon-modifizierte Lignocellulose?Silikone sind für die Eigenschaftsanpassung von Lignocellulosen, Holz und Holzwerkstoffen sehr gut geeignet: Die Modifizierung wirkt wasserabweisend und brandverzögernd. Durch unser Verfahren wird die Nanostruktur vollständig durchdrungen. Nach thermischer Behandlung entstehen anorganische Aktuatoren.

Projekt 2) Neue alte Klebstoffe Birkenpeche sind thermoplastische Alleskleber. Wir entwickeln neue Klebstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe.

Bilder: links mit Modifizierung, rechts ohne Modifizierung


Auf Initiative des Lehrstuhls für Industrial Design Prof. Fritz Frenkler (TUM) und Feddersen Architekten entwickelt die Forschungsgruppe daher Lösungen für den generationengerechten Umbau kleiner Bäder. Ziel ist eine nutzerorientierte und preisbewusste Gestaltung. Sie soll es insbesondere älteren Menschen ermöglichen, zuhause selbstbestimmt wohnen zu können, ohne auf Komfort, Unterstützung und Sicherheit zu verzichten. Die Forschungsgruppe wird koordiniert durch die iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH innerhalb des iF Industrie Forum Design e.V.*

Die Auswirkungen des demographischen Wandels sind in Städten und Gemeinden bereits spürbar. Es fehlen Wohnungen, die den Anforderungen aller Generationen, insbesondere denen älterer Menschen, gerecht werden. Schätzungen gehen von mindestens 2,5 Millionen Einheiten nur in Deutschland aus, die demographiefest umzubauen sind. In den meisten Wohnungen besteht der größte Anpassungsbedarf in den Badezimmern. Die multidisziplinäre Gruppe hat Ideen im Forschungslab des Lehrstuhls für Industrial Design an der TU München zusammengeführt und in einer Nutzeranalyse weiter validiert. Anhand eines Musterbades wird im Forum „Building the Future“ der Plattform DETAIL research der Stand der Forschungsarbeit präsentiert.

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