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Titanzink für Konzerthalle »Paloma«

Titanzink von VM Zinc

Die neue Konzerthalle »Paloma« in Nîmes wacht wie eine riesige Skulptur am Rand der Stadt. Die Architekten von Tetrarc streben ein übergeordnetes Ziel an: die neue Konzerthalle soll die Grenzen aufheben, die sich durch eine Fragmentierung der Stadt in Vorstädte mit eigenen Milieus ergeben. In den Gefühlen der Spannung und Freude sollen die Zuschauer hier zur Gemeinsamkeit finden. Das Paloma unterscheidet sich durch eine benutzerfreundlichere Größe von anderen Konzertsälen und bringt auf insgesamt 5?600 m² zwei Bühnen sowie Aufnahmestudios, Proberäume, Appartements für die Künstler und Büroflächen unter. Außen erinnert die Fassade mit ihren vielen Flächen und Kanten in verschiedenen Formen und Neigungswinkeln an Origami. Verbindendes Element ist das sowohl für die Fassade als auch das Dach eingesetzte Material. Die Außenhaut besteht aus Titanzinkscharen von VM Zinc, die in der Länge von wenigen Zentimetern bis zu 10 m variieren, aber alle eine einheitliche Breite von 43 cm aufweisen. Tetrarc entschied sich für Titanzink in der Oberflächenqualität »Pigmento rot«. Dabei handelt es sich um ein farblich vorbewittertes Zink, das je nach Lichteinfall eine rötliche bis leicht bräunliche Färbung aufweist. Durch seine Flexibilität, seine Langlebigkeit und nicht zuletzt durch seine Wartungsfreiheit erhielt das Titanzink von VM Zinc in Nîmes den Zuschlag. Verarbeitet wurden die Titanzinkscharen als traditionelle Doppelstehfalzdeckung. So entstand eine Struktur von gleichmäßigen, vertikalen Linien, die den monumentalen, in die Höhe strebenden Eindruck noch verstärkt. Durchbrochen wird die Hülle von einem Großbildschirm, der sich zum Vorplatz hin öffnet. Rund um die Leinwand sowie an weiteren Eckbereichen des Gebäudes finden sich aufgesetzte, offene Gitterstrukturen, die jedoch die gleiche Farbgebung besitzen.

 

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL 7+8/2014

Fassaden

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