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Lorne Bridgman

Kristall in der Stadt: Hochschulzentrum in Toronto

Wie Wasser glitzern die gekanteten Aluminiumpaneele über dem Haupteingang, die bis ins dritte Obergeschoss reichen. Die markante Aufweitung soll nicht nur Studierende anziehen, sondern auch Passanten in die Läden im Erdgeschoss locken.

Rund 80 % der Fassade besteht aus Glas. Auch aus Gründen der Verschattung ist die Hälfte davon mit einem unregelmäßigen Muster bedruckt. Dafür wurden 20 verschiedene Matrizen entwickelt, die gedreht, gekippt oder auf den Kopf gestellt an die Vielfalt des ursprünglich rein digital kreierten Musters heranreicht. Die transluzente und opake Bedruckung, im Wechsel mit trans­parenten Flächen, schafft unterschiedliche Belichtungssituationen im Innenraum.

Dank des beweglichen Mobiliars können die Studierenden den für ihre Tätigkeit passenden Ort suchen. Auch die Organisation des Gebäudes bietet verschiedene Umgebungen: Auf sechs Etagen dienen offene Lernbereiche, Klassen- und Besprechungsräume und kleine Lernkabinen dem individuellen und gemeinsamen Studium. Inspiriert durch Motive aus der Natur unterscheiden sich die Geschosse in ihrer Geometrie, Farbgebung und Gestaltung.

In Ergänzung zu dem Artikel in DETAIL 6/2017 zeigen wir an dieser Stelle ein Video des Gebäudes im Betrieb mit Interviews von Nutzern und Architekt.

 

 

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL 6/2017
Bauen mit Glas

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