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Nullenergiegebäude – ein Begriff mit vielen Bedeutungen

Constantin Meyer/SMA Solar Technology AG

Weltweit werden seit Anfang der 1990er Jahre Gebäude mit dem Anspruch einer ausgeglichenen oder positiven Energiebilanz realisiert. So entstanden u.a. Begriffe wie Energieautarkes Haus, Nullheizenergiehaus, „(net) zero energy building“ oder „equilibrium building“. Mehr als 300 dieser Gebäude sind bekannt, 130 davon im deutschsprachigen Raum. Prominent wurde die Thematik im Mai 2010 durch die Neufassung der Energy Performance in Buildings Directive (EPBD) und deren Zielsetzung, bis 2020 alle Neubauten in den EU-Mitgliedsländern als »nearly zero energy buildings« umzusetzen.

Die (Begriffs-)Vielfalt lässt die große Unterschiedlichkeit der Ansätze erahnen. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Nullenergiestandards und –labels vor und analysiert ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf Indikatoren und Bilanzgrenzen. Ferner wagen die Autoren einen Blick in die Zukunft und machen Empfehlungen, wie die Labelvielfalt künftig in sinnvoller Weise zu vereinheitlichen und vergleichbar zu machen wäre.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:

GREEN G1/2012

Green 1/2012

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