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Eva Menuhin

Schmelzender Eisberg: Forschungszentrum in London

Zentral im Stadtteil Fritzrovia gelegen, ist das Sainsbury Wellcome Centre eine der renommiertesten Institutionen weltweit auf diesem Gebiet. Das Raumprogramm entwickelten die Architekten in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern, federführend dabei war der Leiter des Zentrums und Nobelpreisträger John O’Keefe.

Das Gebäude wurde von innen nach außen entworfen. Sein Herz besteht aus insgesamt vier doppelgeschossigen Laboreinheiten, deren gläserne Innenwände preisgeben, woran die einzelnen Teams gerade arbeiten. Besprechungs-, Computer- und Büroräume sind zum Großteil ebenfalls verglast. Sitzecken, ein langer Esstisch mit Blick auf die Stadt, sogenannte Interaktionsräume und die Brasserie laden zur ungezwungenen Kommunikation ein. Um auch den Forschern der Zukunft baulich die passenden Voraussetzungen zu bieten, sind die Grundrisse so konzipiert, dass sie sich leicht verändern und anpassen lassen. Vor allem jedoch war die Flexibilität der technischen Ausstattung wichtig.

Deren Aufbau aus wärmegedämmten Gussglas­elementen ist eine Neuentwicklung, die die Architekten gemeinsam mit dem Glashersteller und der Fassadenfirma erarbeiteten. Die Paneele schirmen nach außen komplett ab, sorgen in den Innenräumen jedoch für natürliches, blendfreies Licht und können zudem als Whiteboard verwendet werden. Von innen beleuchtet verwandeln sie das Gebäude nachts in einen weiß strahlenden Körper im Stadtraum, während am Tag das Spiel von Licht und Schatten auf der gewellten Oberfläche zu bewundern ist.

In Ergänzung zu dem Artikel in DETAIL 6/2017 zeigen wir an dieser Stelle Fotos und ein Video mit Interviews von Nutzer und Architekt.

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Neural Architects from iRAL on Vimeo.

 

 

 

 

 

Eine ausführliche Print-Dokumentation finden Sie in unserer Ausgabe DETAIL 6/2017 mit dem Themenschwerpunkt »Bauen mit Glas«.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL 6/2017
Bauen mit Glas

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