
Die vorab als Kunstwerk titulierte Brücke stand unter einem schlechten Stern. Bereits nach der Beschluss des Wiener Gemeinderats im Juni 2008 das Verkehrsbauwerk ohne EU-Ausschreibung zu vergeben ging ein Aufschrei durch die Architektenschaft. Als Rechtfertigung diente dem Gemeinderat Calatravas neue Brücke in Venedig, die dort ja ebenfalls ohne Wettbewerb gebaut wurde und ein bestimmter Paragraf des österreichischen Bundesvergabegesetzes.
Nachdem der spanische Architekt aber jetzt die finanzielle Deckelung nicht akzeptieren wollte und eine Einbindung von Experten der Stadt Wien verweigert hatte, sagte die Stadt Wien Calatrava ab. Man sei dem Steuerzahler verpflichtet. Vielleicht hatte auch die Kostenexplosion der Brücke über den Canale Grande in Venedig die Gemeinderäte aufhorchen lassen.








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