
Kurt Sattler/Architects Collective, Wien
Julio Amezcua, Francisco Pardo/at.103,
Mexico-City
Das »Hipódromo de la Condesa« entstand in den 1920er-Jahren als bürgerlicher Vorort von Mexico-City. Herzstück des Viertels ist eine Rennbahn mit Park. Ein Künstlerpaar verwandelte den dort angrenzenden Altbau in ein Kunstzentrum für Ausstellungen und Veranstaltungen. Der neue Dachaufbau dient ihnen nun als zeitweiliger Wohnsitz. Deutlich vom Altbau abgesetzt, faltet sich das Dach origamiartig in die Höhe und mündet schließlich in einer Aussichtsplattform und dem Einschnitt des rosaroten Patios. In Referenz an die Altstadt sind alle Böden in ortstypischem dunkelgrauem Marmor ausgeführt, während die bewegte Dachfläche aus acrylgebundenem Mineralwerkstoff wie ein Fremdkörper wirkt. Die kurzen Paneelseiten wurden verschweißt
und geschliffen, während längs
eine PU-Dichtung die Platten verbindet.
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