Letztes Jahr vom 10. November bis 16. Dezember 2007 nahm die Bundesrepublik Deutschland zum zweiten Mal an der Internationalen Architekturbiennale in São Paulo teil, nach Venedig die weltweit wichtigste Biennale zum Thema Architektur. Die Schau lief unter dem Namen "Ready for Take-Off. Aktuelle deutsche Exportarchitektur " und wurde von Peter Cachola Schmal als Generalkommissar und Kurator und Anna Hesse als Kuratorin, beide vom Deutschen Architekturmuseum DAM, gestaltet.
Kein deutsches Architekturbüro gehört zu den großen Namen der internationalen Marken-Architektur und doch scheint die Zeit reif für den deutschen Architekturexport. Viele Deutsche Büros sind seit Jahren sehr gut im Ausland vertreten und werden immer wieder beauftragt: vor allem für Bauten mit technologischer Finesse und einem ganzheitlichen Konzept, zu dem auch Energiefragen gehören, da die deutschen Architekten in Sachen ökologisches Bauen und nachhaltige Architektur erhebliche Erfahrung besitzen.
Jedes der beteiligten Architekturbüros hatte zwei Alumimiumkoffer zur Verfügung stehen, in denen Konzepte, Grund- und Aufrisse, Computerentwürfe oder Fotos und dreidimensionale Modelle eines aktuellen Auslandsprojekts und eines neueren Projekts in Deutschland vorgestellt wurde.
Für die Gestaltung der Ausstellung war das seit 2002 bestehende "Architekturbüro Deutschland" verantwortlich, ein Zusammenschluss von acht renommierten deutschen Architektur- und Ingenieurbüros, die sich als Think-Tank verstehen und gemeinsam für eine neue inernational anerkannte deutsche Architektur eintreten.
Die weitere Teilnehemer waren Barkow Leibinger Architekten, Behnisch Architekten, BeL, Carsten Roth Architekt, Gerber Architekten, Gewers Kühn und Kühn Architekten, Ingenhoven Architekten, J. MAYER H., Kirsten Schemel Architekten BDA, KSP Engel und Zimmermann Architekten, KSV Krüger Schuberth Vandreike, Pysall . Ruge Architekten, sauerbruch hutton architekten, Staab Architekten und Wandel Hoefer Lorch+Hirsch Architekten.








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