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EZB hat Baugenehmigung

EZB, Frankfurt, Coop Himmelb(l)au
Nach mehrjähriger Diskussion wurde Anfang Februar 2008 nun die Baugenehmigung für den Bau der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt erteilt. Die Arbeiten sollen bereits im April 2008 starten. Der Gewinnerentwurf stammt von Coop Himmelb(l)au, die Ihre Pläne vor einem Jahr überarbeitet hatten.

Die EZB will auf dem ehemaligen Gelände der Großmarkthalle im Frankfurter Ostend nun die zwei 180 Meter hohen Türme für ihre mehr als 1.000 Mitarbeiter bauen, die das vor rund 80 Jahren von Architekt Martin Elsässer entworfene, denkmalgeschützte Industriegebäude mit in den Neubau einbezieht. Über diese Einbeziehung gab es in den vergangenen Jahren mehrfach Streit.  Denn für die beiden Türme müssen zwei die Halle ergänzenden Bauten abgerissen werden.  Zusätzlich soll ein Riegel das Hallendach durchbrechen und die Halle mit den Hochhäusern verbinden. Neben dem Frankfurter Architekten Christoph Mäckler hatten auch Denkmalschützer gegen die massiven Eingriffe in die Bausubstanz Einwände gehabt, dem Projekt aber schließlich zugestimmt.

Die Erben Martin Elsässers wollen sich dagegen mit dem Umbau nicht abfinden und haben Klage vor den Europäischen Gerichtshof eingereicht. Ob ein Vergleich mit der EZB den Streit wohl schlichten kann?

Die Kosten der Baumaßnahme sind mit 500 Millionen Euro veranschlagt und die Fertigstellung ist für Ende 2011 vorgesehen.



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Detail, 10.02.2012