Bilder: AFF Architekten, Berlin
"Das Schloss so zu beleben, ist eine großartige Chance, die es zu nutzen gilt", zeigt sich die Oberbürgermeisterin enthusiastisch. Denn mit der Sanierung des Schlosses werde das Dreieck Schloss, Unter- und Obermarkt inmitten der historischen Freiberger Altstadt mächtig aufgewertet und die Stadt mehr belebt. "Sowohl aus städtebaulicher als auch touristischer Sicht ist dieser Schritt ein Plus für unsere Stadt und als Standort für die einzigartige Mineraliensammlung unbestreitbar ideal".
Das Schloss wurde mehrere hundert Jahre als Getreidespeicher genutzt und soll nun es die Mineralogische Sammlung der TU Bergakademie Freiberg und das Sächsische Staatsarchiv - Bergarchiv Freiberg beherbergen. Mit den neuen Nutzungen Ausstellung, Archiv und Archivgutbearbeitung sowie Lese- und Vortragssaal soll die Schlossanlage zu einem neuen kulturellen Zentrum in der Stadt Freiberg werden.
Der Entwurf von AFF sieht die Entkernung des ehemaligen Kirchenflügels vor, um dort als einen eingestellten skulpturalen Baukörper das Bergarchiv unterzubringen. Dieser dringt über so genannte „Hutzen“ – pyramidenförmige Belichtungselemente – durch die bestehenden Speicheröffnungen nach außen und prägt das Erscheinungsbild der Anlage. Im angrenzenden „Langen Haus“ soll ab 2008 die Ausstellung „terra mineralia“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine private Schweizer Mineralsammlung bildet dabei das Herzstück. Neben diesen Exponaten sollen Erlebnis- und Informationsbereiche in die Welt der Mineralien einführen.
Die Übergabe an die Nutzer ist für den Dezember 2007 vorgesehen, die Eröffnung für den Herbst 2008. Veranschlagt ist der Bau mit 30 Millionen Euro.








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