
Der Aqua Tower in Chicago von Studio Gang Architects. Foto: Steve Hall/Hedrich Blessing
Eine hochkarätige Jury aus Architekten, Ingenieuren und Immobilienspezialisten hat entschieden - und fünf Gebäude für den internationalen Hochhaus Preis als Finalisten um den Titel des weltweit besten Hochhauses vorgestellt. In der Endrunde konkurrieren sie um die mit 50.000 EUR dotierte Auszeichnung, die die Stadt Frankfurt am Main, das Deutsche Architekturmuseum und die DekaBank gemeinsam am 5. November 2010 in der Frankfurter Paulskirche verleihen.

Das Shanghai World Financial Center von Kohn Pedersen Fox Associates, New York. Foto: Shinkenchiku
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Aqua Tower, Chicago von Studio Gang Architects (Bauherr: Magellan Development Group)
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Burj Khalifa, Dubai von SOM Skidmore, Owings & Merrill (Bauherr: EMAAR Properties)
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Mode Gakuen Cocoon Tower, Tokio von Tange Associates (Bauherr: Mode Gakuen)
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The Met, Bangkok von WOHA Architects/ Assoziierte Architekten: Tandem Architects (Bauherr: Pebble Bay Thailand)
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Shanghai World Financial Center, Shanghai von Kohn
Pedersen Fox Associates (Bauherr: Mori Building Company).
• zukunftsweisende Gestaltung
• Ästhetik
• städtebauliche Einbindung
• Nachhaltigkeit
• innovative Technik
• Wirtschaftlichkeit.
Die Wohnhochhäuser „Aqua Tower“ in Chicago und „The Met“ in Bangkok thematisieren das Wohnen im Freien und Grünen und entwickeln dabei neue eigenständige Formen. Die Jury befand, dass die über 200 Meter hohen Gebäude mit Außenbalkons, Terrassen und gemeinschaftlichen Freiräumen einen verbesserten vertikalen Lebensstil begünstigen, der nachhaltig Energieressourcen einspart.
Neue Wege beschreitet auch der „Mode Gakuen Cocoon Tower“ in Tokio. Dank innovativer Grundrissplanung vereint er drei eigenständige Bildungseinrichtungen mit über 10.000 Studenten unter einer ausdrucksstarken kokonartigen Hülle. Das Gebäude entfaltet eine neue Typologie für Schulbauten und ist zugleich ein Motor für die weitere Entwicklung des Quartiers.

Der Mode Gakuen Cocoon Tower in Tokio von den dort ansässigen Architekten Tange Associates. Foto: Horiuchi/Shin Shashin Kobo
Der „Burj Khalifa“ in Dubai stellt in mehrfacher Hinsicht eine Höchstleistung im zeitgenössischen Hochhausbau dar: Das Objekt überzeugte die Jury nicht allein durch seine Rekordhöhe von 828 Metern, sondern insbesondere wegen der neuen und innovativen Bau- und Aufzugstechnologien, die zum Einsatz kommen, und so den Traum einer vertikalen Stadt wahr werden lassen.
Schließlich wählte das Expertengremium das „Shanghai World Financial Center“ ins Finale. Als neues Symbol der globalen Metropole besticht es durch seine elegante, einfache Gestalt, die zugleich eine große Vielfalt von Außenansichten birgt und durch eine innovative Tragstruktur umgesetzt ist.

Burj Khalifa in Dubai, geplant von Skidmore, Owings & Merrill LLP, Chicago. Foto: SOM/Nick Merrick Hedrich Blessing

The Met in Bangkok von WOHA Architects, Singapur. Foto: Patrick Bingham-Hall








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