Immer wenn Le Corbusier sich mit der Kunst in Verbindung zu seinen zahlreichen einflussreichen Arbeiten beschäftigte, bezog er auch das damals neue Medium Film und bald auch Fersehen ein. Nach den Worten der Gastrednerin Beatriz Colomina von der Princeton University sei moderne Architektur nur im Zusammenhang mit den neuen Medien modern.
Von den alten Meistern wie Le Corbusier ausgehend bis hin zu zeitgenössischen Architekten wie Herzog & de Meuron oder Frank Gehry kann ein Zusammenhang zwischen Kunst und Architektur gelesen werden. Im Allgemeinen scheint sich in der gegenwärtigen Kunst- und Architekturszene die Beziehung dieser zwei Disziplinen immer mehr zu intensivieren und zu verdichten. Aber wo liegt die Natur dieser beiden Bereiche? Bietet das eine Thema ein Programm für das andere und entstehen vielleicht neue Fantasien aus deren Beziehung?
Mit diesen und weiteren Fragen in Zusammenhang mit Le Corbusiers Oevre beschäftigt sich der Vortrag am 12. Juni. Mithilfe einer Reihe von Film- und Fersehclips wird dieser Vortrag unterstützt und die Besprechungen und Vorstellungen werden von einer offenen Diskussion begleitet werden. Zu diesem Anlass lädt die Städelschule Professor Beatriz Colomina (Princeton University), Véronique Boone, Sanford Kwinter (Harvard University), Jose Oubrerie (Ohio State University), die Theoretiker und Historiker Charles Jencks und Stanislaus von Moos und weitere ein. Daniel Birnbaum, der Leiter der Städelschule wird durch den Vortrag führen unterstützt von den beiden Professoren der Architekturklasse, Ben van Berkel und Johan Bettum.








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