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Gläserne Laubhütte

Liebeskind, Berlin, Jüdisches Museum
Das Jüdische Museum in Berlin hat einen neuen Glashof bekommen. Am 25. September 2007 eröffnete Kulturstaatsminister Bernd Neumann zusammen mit dem Architekten Daniel Liebeskind die neue Glaskonstruktion über dem Innenhof des Altbaus des Museums.

Bilder: Jens Ziehe/Jüdisches Museum, Berlin

Das Glasdach sitzt in Anlehnung an eine hebräische Laubhütte («Sukkah») auf vier freistehenden Stützen aus Stahl, die an Bäume erinnern sollen. In die weißen Stahlträger wurden die Veranstaltungstechnik und die Dachentwässerung integriert.

Die mit der Hofüberdachung geschaffene Fläche von 700 Quadratmetern soll vor allem als Veranstaltungsraum für bis zu 500 Gäste und als Erweiterung des Eingangsbereichs dienen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 8,2 Millionen Euro, wovon der Bund 2,5 Millionen trug.


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Detail, 10.02.2012