
Die Architekten planten hinsichtlich des baulichen Brandschutzes pro Etage zwei Brandabschnitte ein. Da die Galerie einen eigenen Brandabschnitt darstellt und im Erd- sowie im ersten Obergeschoss durch eine Funktionstür vom eigentlichen Hotel getrennt ist, mussten keine zusätzlichen Auflagen erfüllt werden. Der anlagentechnische Brandschutz umfasst die gängigen Installationen wie Brandmeldeanlagen, einen Rauchabzug im Treppenhaus sowie Handfeuerlöscher überall im Gebäude. Der Faktor Zeit steht im Vordergrund: Nach der frühzeitigen Erkennung eines Feuers muss ausreichend Zeit vorhanden sein, um Gegenmaßnahmen einzuleiten sowie die Gäste in Sicherheit zu bringen. Dazu zählt zunächst, diese in ihren Zimmern vor Rauch zu schützen und die Ausbreitung eines Feuers einzudämmen – all das unterstützen die Funktionstüren. Ein spezieller Aufbau des Türblatts und geprüfte Beschläge sorgen für hohe Feuerbeständigkeit. So halten die T30-Brandschutztüren Feuer 30 Minuten lang Stand. Die Brandschutztüren haben im Vergleich zu den Standardtüren eine verstärkte Rahmenkonstruktion, in der sich ein Dämmschichtmaterial befindet. Dieses Material reagiert auf Hitze, dehnt sich im Brandfall aus und verkeilt somit das Türblatt in der Zarge. Die Mittellage kann in verschiedenen Schallschutzklassen nach DIN 4109 bis 42 dB ausgeführt werden. Eine automatisch absenkbare Bodendichtung schützt gegen Schallübertragung und Rauchdurchtritt, indem sie den Spalt zwischen Tür und Boden verschließt. Damit die Funktionstüren ihre volle Wirkung entfalten können, sind sie selbstschließend. Ein für den Brandschutz vorgeschriebener Obentürschließer zieht die geöffnete Tür automatisch zu und lässt sie ins Schloss fallen. So ist die Tür stets geschlossen und hält einem Feuer jederzeit Stand.












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