In unmittelbarer Nachbarschaft zu den olympischen Sportstätten bildet die teppichartige Städtebaustruktur der Mini-Reihenhäuser den südlichen Abschluss des ehemaligen olympischen Dorfs. Ihr aus heutiger Sicht charakteristisches Aussehen mit dicht eingewachsenen und bunt bemalten Fassaden erhielten die Häuser erst im Lauf der Jahre. Im Gegensatz hierzu stand anfangs die Sichtbetonstruktur im Vordergrund.



Olympisches Dorf vor Erneuerung
Die zweigeschossigen Apartments boten den Studenten vielfältige Spielräume sowohl für ein ausgelassenes Studentenleben wie auch zur Eigeninszenierung. In Abhängigkeit vom Temperament ihrer Bewohner zeigten sich die Häuser in der gesamten Bandbreite zwischen grauem Beton und psychedelischer Farbigkeit.

Foto: bogevischs buero

Foto: bogevischs buero

Foto: bogevischs buero

Foto: bogevischs buero
Bauprozess
Im Vorfeld der Bauarbeiten errichteten die Architekten ein 1:1 Modell eines Reihenhauses. Damit rückte nicht nur der bevorstehende Abriss fast der gesamten Anlage ins Bewusstsein der Bewohner. Der Prototyp diente auch zur Durchführung bautechnischer und räumlicher Versuche und stand für Besichtigungen offen. Die Anlage wurde sukzessiv in mehreren Bauabschnitten realisiert. Auf diese Weise waren Mitte 2009 fast alle Bauzustände – von der Fundamentierung über das Zusammenfügen der Betonfertigteile bis hin zum bereits fertigen Gebäude – gleichzeitig sichtbar.

Foto: Jens Masmann

Foto: Jens Masmann

Foto: Jens Masmann
Pläne

Lageplan 2009

Querschnitt

Querschnitt








[schliessen]