
Foto: Heike Frank, Innoverre
Da die Fassade vom Außen- in den Innenbereich übergeht, kamen über 10 verschiedene Glastypen in zahlreichen Aufbauvarianten zum Einsatz. Nur so konnte auf die jeweilige klimatische Situation präzise reagiert werden. Die statische, energetische und lichttechnische Entwicklung der Glasscheiben übernahm Innoverre. Ebenso die aufwändige Produktions- und Montagelogistik. Die Einzelscheiben wurden von Hero-Glas zugeschnitten, vorgespannt und laminiert. Der Glasaufbau besteht aus einer ESG-H- Scheibe mit Vision 50 in 10 mm Dicke und einem VSG-Glas aus 2 ≈ TVG 8 mm mit einer 1,52 mm Zwischenfolie. Als einer von wenigen europäischen Betrieben kann Hero-Glas vorspannfähige Schichten bis zu 12 mm verarbeiten. Okalux als Spezialist für Funktionsgläser fügte die Einzelscheiben zum Verbund zusammen. Aufgrund der beengten Baustellenverhältnisse wurde die Stahlkonstruktion weitgehend vorgefertigt. Eine Herausforderung war die Montage der Einzelscheiben. An den jeweils unzugänglichsten Stellen wurden sie von Bergsteigern montiert. Außerdem galt es, die 3 500 Einzelscheiben in der richtigen Montagereihenfolge bereitzustellen.

Foto: Heike Frank, Innoverre








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