
Bauen oder bleiben lassen? Diese grundsätzliche Alternative wird angesichts der gegenwärtigen Fixierung auf Energieeffizienz, erneuerbare Energietechnologien und CO2-Emissionen in der Architektur bestenfalls am Rande diskutiert. Wenn Investoren mit Geld winken, wehren sich vermutlich nur die wenigsten Architekten grundsätzlich gegen das Bauen - mögen die geplanten Raumprogramme noch so absurd und die geforderten Bauvolumen noch so überdimensioniert sein.
Ob solche Grundsatzfragen bei der Podiumsdiskussion „Hört auf zu bauen! Wie nachhaltig kann Architektur sein?“ in Karlsruhe intensiver diskutiert werden oder das Gespräch recht bald auf die ausgetretenen Pfade der Nachhaltigkeitsdiskussion einschwenken wird, können Interessenten am 14. Oktober selbst herausfinden. Die Veranstaltung wird vom Fachgebiet Architekturtheorie am KIT (Prof. Dr. Werner Sewing, Florian Dreher) organisiert und moderiert.
Podiumsteilnehmer:
Ingrid Pohl (Buro Happold, London – Berlin – München)
Hannes Mayer (archithese, Zürich)
Hinrich Reyelts (Reyelts Architekten , Karlsruhe)
Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton, Berlin)
Jean-Philippe Vassal (Lacaton Vassal Architectes, Paris)
Veranstaltungsort: KIT; Fakuutät Architektur, Hörsaal Egon Eiermann, Geb. 20.40, Englerstr. 7, 76133 Karlsruhe
Termin: Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18 Uhr









wäre noch wichtiger. Vor allem, da nach Auskunft des BW-Kammerpräsidenten im DAB 9/2010 immer mehr Architekten für unwirtschaftliche Energiesparversuche zur Rechenschaft gezogen werden. Honorarverlust inkl.
Konrad Fischer
Massivbauer