
Im Zuge einer ökologischen Fassadensanierung haben huber staudt architekten aus Berlin dem Ensemble aus zwei 1965/66 als Plattenbauten errichteten, identischen Schulgebäuden einen neuen, vielschichtigen Charakter verliehen.
Die Abbildungen zur Entwicklung der ungewöhnlichen Bekleidung aus Aluminiumprofilen illustrieren die Schilderung von Architekt Joachim Staudt.
Neu für uns war die Aufgabe, eine Fassade zu gestalten, ohne die Innenräume des Bestands unmittelbar einzubinden. Die vereinfachende Betrachtung des äußeren Raumabschlusses auf städtebauliche und energetische Fragestellungen hat aber auch seine Reize. Die klare Grundrissstruktur des DDR-Typengebäudes »SK Berlin«, die auf der Aneinanderreihung gleicher Räume an einem langgestreckten Flur beruht, legt es nahe, die Idee für eine Fassadengestaltung im Außenraumbezug zu suchen.
Die beiden Schulbauten fassen über Eck stehend den Schulhof. Die Blumen-Grundschule an der Andreasstraße ist vom Straßenrand eingerückt und lässt viel Platz für eine Spielwiese zwischen Schule und Straße. Die Blockecke markiert ein vielgeschossiges Wohnhochhaus, welches erst vor Kurzem saniert wurde. Es ist in einer hellen, leuchtenden Grundfarbe gehalten, was typisch für derartige Sanierungen ist.


Die räumliche Fassung des Schulhofs sollte mit einem möglichst homogenen abstrakten Rand erfolgen. Das ist ein Grund, warum beide Schulbauten die gleiche Fassade aus Aluminiumprofilen erhielten. Auch die Möglichkeit des Übertritts von der Bernhard-Rose-Schule als Integrationsschule für lernschwache Kinder in die Blumen-Grundschule drückt sich hierin aus.










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