Das im Jahr 1996 gegründete Londoner Büro Sergison Bates architects besticht durch seine Arbeit an einer „unaufgeregten“ Architektur, es verbindet Baupraxis mit Forschung und Lehre. Hierbei beeinflusst das Gewöhnliche und Alltägliche die Projekte ebenso wie eine realistische Haltung gegenüber der Bedingtheit von Architektur in den Maßstäben Städtebau, öffentliche Bauten und Wohnungsbau.
Der Architektur von Sergison Bates architects kommt europaweit wachsende Bedeutung zu, sie wurde 2006 in Deutschland mit der Heinrich-Tessenow-Medaille in Gold für Architektur und der Erich-Schelling-Medaille für Architektur ausgezeichnet. Ihre Arbeiten werden zahlreich in nationalen und internationalen Magazinen publiziert, einschließlich einer 2G-Monografie (Juni 2005) und einer Ausgabe Werk, Bauen + Wohnen (Mai 2005).
Mit der „realistischen“ Arbeitsweise der Architekten ist die Auseinandersetzung mit der Wirkung von Materialien sowie mit deren Abstraktion und Detaillierung verbunden. So hat das Material Backstein eine lange Tradition in England und spielt in vielen ihrer Bauten eine wichtige Rolle. Die Ausstellung geht von Material- und Konstruktionsforschung aus, die Jonathan Sergison und Stephen Bates während einer Gastprofessur an der ETH Zürich durchgeführt haben und die sich mit dem Einsatz und der Wirkung von Backstein beschäftigte. Acht Fallstudien zu realisierten Projekten und Wettbewerbseingaben aus den Jahren 1996 bis 2005 werden mit Konstruktionsplänen und Konzept-Modellen im Maßstab 1:25 vorgestellt. Darin wird das räumliche Potenzial von Backstein-Konstruktionen ausgelotet und untersucht, welchen Einfluss die Materialisierung auf die Wahrnehmung des Gebäudes ausüben kann. >> mehr unter oegfa.at








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