
Foto: Nicolay Kazakov, Karlsruhe
In der Schwarzbach-Schule im oberschwäbischen Biberach wurden schon 1980 Systemtrennwände verbaut. Diese haben sich durch fast 30 Jahre hindurch bewährt: zum einen durch die dauerhafte Beschichtung der Oberflächen und zum andern durch den geringfügigen Bauunterhalt, da bis heute keine Renovierungskosten für die Oberflächen angefallen sind. Daher schrieb der Bauherr, das Landratsamt Biberach, als ein Erweiterungsbau anstand, wiederum Systemtrennwände aus. Den Planungsauftrag für die Erweiterung erhielt das Büro Schirmer und Partner Architekten Ingenieure aus Ertingen. Die Architekten planten einen energetisch optimierten 2-geschossigen Neubau mit einem Heizwärmebedarf von 40 KWh/m²a. Mit 6 300 m³ umbautem Raum hat der Neubau eine Nutzfläche von 1 375 m².
Den Zuschlag für die Lieferung der Trennwandsysteme bei der öffentlichen Ausschreibung erhielt die Karlsruher Feco Innenausbausysteme GmbH. Das Unternehmen konnte alle notwendigen Prüfzeugnisse vorweisen, die geforderten bauphysikalischen Anforderungen inklusive Brand- und Schallschutz erfüllen und war dabei noch der wirtschaftlichste Anbieter. Die Planung von Schirmer und Partner Architekten Ingenieure sah zwecks warmer Anmutung Klassentrennwände mit querliegendem melaminbeschichtetem Ahorn Dekor vor. Als zusätzliches gestalterisches Element dient die
feco Innenausbausysteme lieferte nicht nur die Trennwände »fecolux G30« in einer Höhe von 3 000, mm sondern auch Akustikelemente als Vorsatzschalen, Akustikdeckensegel zur Schallabsorption sowie eine mobile Trennwand. Die Trennwand »fecolux« zeichnet sich laut Hersteller auch durch die Abdeckung notwendiger Brand- und Schallschutzanforderungen aus – und das bereits mit einer 2-Scheiben-Verglasung bei den Oberlichtern. Bei einer Wandstärke von 105 mm schließt die Oberlichtverglasung bündig mit den Vollwand- und Türelementen ab und ermöglicht so eine leichte Reinigung, da sich kein Schmutz in den Versprüngen festsetzen kann.

Foto: Nicolay Kazakov, Karlsruhe
Darüber hinaus wurden in Bereichen mit erhöhter Schalldämmanforderung – wie zum Beispiel zwischen den Musikräumen und von den Klassenzimmern zu den Fluren, zur schalltechnischen Trennung des Estrichs von den Trennwänden in zeitlich getrennter Vorabmontage Schwellenhölzer unter die Trennwände gesetzt. Alle verbauten Systemtrennwände decken die statischen Anforderungen des Einbaubereichs 2 entsprechend der DIN 4103, Teil 1 Abs. 3 ab. Im Sommer 2008 wurde der Neubau bezogen, seit September 2008 lernen die Kinder in den neuen Räumen.

Foto: Nicolay Kazakov, Karlsruhe








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