Architekt:Johannes Schilling, Köln

Lageplan

Im geschlossenen Zustand soll das lange abgeschrägte Dach der Lagerhalle »weiter-fließen« in die Umgebung, und in der flachen münsterländischen Ackerlandschaft auslaufen. Zum Öffnen ziehen Hubarme die Tore unabhängig voneinander nach oben und erzeugen so immer wieder ein unterschiedliches Erscheinungsbild der Fassade.

Gelagert sind die beweglichen Elemente auf vier Stahlstützen, die den Platz in drei Bereiche zu je vier Stellplätzen gliedern. Die Entwässerung der Tore erfolgt im geschlossenen Zustand über eine Rinne im Boden. Auf dieser liegt ein Rost, der – mit einem Seilmechanismus nach unten gezogen – beim Öffnen im Boden versinkt. Stehen die Tore -offen, dient eine Kastenrinne an der eigentlichen, rückwärtigen Fassade der Entwässerung. Aufgebaut sind die drei Dachelemente aus zu Kastenprofilen verschweißtem Flachstahl; auf der Unterkonstruktion aus Stahl- bzw. Aluminiumhohlprofilen und Trapezblech liegt die dünne Aluminiumhaut. Bündig in -ihre Unterseite eingelassen sitzen Sprinkleranlage, Beleuchtung aus kleinen punktuellen Spots und Blinkwarnsystem an der Torspitze. Die Montage fand innerhalb zweier Monate vor Ort statt. Nur die innere Tragkonstruktion wurde vorgefertigt und zunächst, ohne Aufbau und Motorantrieb, auf den Stützen angebracht und in ihrer Bewegung und Ausrichtung geprüft und justiert.


Grundriss und Längsschnitt

Querschnitt
Heide Wessely








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