Dietmar Feichtinger Architectes, Paris

Foto: Josef Pausch

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Der Neubau der Verkaufs- und Finanzzentrale des Stahlkonzerns Voestalpine bildet das Portal für das Firmengelände und zugleich dessen nördlichen Abschluss. Er ist Bestandteil der Neugestaltung der öffentlich zugänglichen Bereiche des Stahlwerks, die das Hochhaus der Konzernzentrale, ein Besucherzentrum und den dazwischen liegenden Platz umfassen, unter dem sich ein Parkdeck verbirgt.
Der 220 Meter lange geschwungene Baukörper verjüngt sich zu einer 34 Meter auskragenden verglasten Spitze, die als markantes Vordach den Eingang betont. Zugleich repräsentiert der Neubau auch die konstruktiven und gestalterischen Qualitäten des Materials Stahl: Der fünfgeschossige Riegel ist als Stahlbau mit vorgespannten Stahlbetondeckenplatten errichtet. Die auskragende Spitze bilden zwei Fachwerkträger, deren Lasten der Erschließungskern sowie vier kreuzförmige Stahlstützen abtragen.

Foto: Josef Pausch

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Konsequent ist die Grundrissorganisation in der Tragstruktur weitergeführt: Die Mittelzone mit vier glasgedeckten Atrien, Besprechungsräumen, Teeküchen und Erschließungskernen wird überspannt von 70 cm hohen gelochten Stahlträgern; beidseitig schließen die Büroräume an; die hier eingesetzten Kragträger reduzieren das Biegemoment in Feldmitte und optimieren die Trägerhöhe, zugleich ermöglichen sie stützenfreie Büro- und Fassadenbereiche.
An den flurseitigen Bürowänden sind je zwei Stützen pro Achse angeordnet, ihre Querschnitte nehmen in den oberen Etagen ab. Die Stahlkonstruktion ist sichtbar, die im Werk sandgestrahlten und grundierten Teile wurden vor Ort nach der Montage mit Eisenglimmerfarbe endbeschichtet.

Foto: Joseph Pausch
Im Kontrast dazu zeigen die Fassaden die filigrane Seite des Werkstoffs: Streckmetallpaneele, als Untersicht des Vordachs sowie als goldgelb beschichtete verschiebbare Sonnenschutz-Elemente, verleihen der Gebäudehülle eine fast textile Wirkung.




Foto: Joseph Pausch



In der auskragenden Spitze liegt, geschützt hinter Glas, eine Dachterrasse, als Aussichtskanzel über Hochöfen und Gasometer des Stahlwerks

Foto: Josef Pausch

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Claudia Fuchs











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