
Foto: Bruce Damonte
Die kegelförmige Skulptur, die auf der Freiterrasse unter dem weit ausgreifenden Vordach der Akademie errichtet wurde, ist Teil eines größer angelegten Kunstwerks fest installierten und mobilen Elementen. Der Konus aus Bronze mit „Innenfutter“ aus recyceltem Holz erinnert nicht von ungefähr an ein Hörrohr oder eine Flüstertüte: Auf seiner Rückwand porträtiert ein 20-minütiger Videoloop bereits ausgestorbene oder vom Aussterben bedrohte Arten. Der Text zum Video vermittelt Fakten über ihr Aussterben und die Zerstörung ihrer Lebensräume.

Foto: Bruce Damonte

Foto: Bruce Damonte
Die Recherche für ihr Kunstwerk, das nach Maya Lins Bekunden ihr letztes Mahnmal sein soll, stellte die Künstlerin zu großen Teilen gleich vor Ort an: Die Academy of Sciences erforscht und dokumentiert die Biodiversität der Erde bereits seit mehr als 155 Jahren, zu ihren Sammlungen zählen einige der seltensten Arten des Planeten.
Der zweite, mobile Teil von „What is Missing“ besteht aus einer begehbaren „Dunkelkammer“, in der ebenfalls Bilder und Töne ausgestorbener Arten zu hören sind. Er wurde bereits in Peking und New York gezeigt; das Video in seinem Inneren soll künftig auch auf dem großen MTV-Bildschirm auf dem dortigen Times Square zu sehen sein. Für 2010 ist außerdem der Start einer eigenen „What is Missing?“-Website geplant.








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