Da Wand und Decken die tragende und aussteifende Struktur des Hauses bilden, sind keine Fassadenstützen nötig; die Aluminiumrahmen der Glasfassade sind boden- und deckenbündig eingebaut. Die raumhohen Glasflächen verbinden so das Innere des Gebäudes »nahtlos« mit dem Außenraum und vermitteln das Gefühl, auf einer geschützten Terrasse zu wohnen, nur durch die kaum sichtbare Glashülle von der Umgebung getrennt. Jedes zweite Glaselement auf den Längsseiten ist vollständig zu öffnen. Trotz ihrer Größe von 3,5 ≈ 2,5 m sind die Schiebetüren leicht zu bewegen, da sie über ein spezielles System pneumatisch abgedichtet sind, sodass weder ein Hebebeschlag noch zusätzliche Dichtungen erforderlich sind.
Das stringente räumliche Konzept, die bewusste Reduktion auf wenige Elemente und Materialien spiegelt auch die Fassadengestaltung wider: Schmale horizontale Bänder aus Aluminium, sorgfältig detailliert und profiliert, rahmen die Glaselemente und verkleiden Geschossdecken und Rollokästen.

Foto: Walter Mair, Zürich








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