
Die Projektreihe sucht nach neuen, experimentellen Ideen, die mit dem Verändern oder Inszenieren von Stadträumen zu einer lebendigen und qualitätvollen Stadtbaukultur beitragen, und bietet Studierenden die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in der Realität des Bauens zu erproben und ein temporäres (Bau-) Projekt bis zur Umsetzung zu begleiten. An dem dreijährigen Projekt, das nacheinander in Duisburg, Pécs und Istanbul stattfinden wird, sind insgesamt sechs Hochschulen aus Aachen, Dortmund, Istanbul, Pécs und Siegen beteiligt.
Zum Auftakt findet am 31. Oktober 2008 ein internationales städtebauliches Symposium statt. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Frage, welchen kulturellen Wert temporäre räumliche Inszenierungen in den so unterschiedlichen Städten Europas besitzen können und legt dabei einmal mehr den Fokus auf die öffentlichen Räume der Stadt.
Dem Symposium schließt sich ein internationaler Studentenworkshop zum ersten Projektstandort an. Vom 2. bis 5. November 2008 werden sich ca. 60 Studierende und ihre betreuenden Dozenten im stadtbauraum in Gelsenkirchen mit der Frage befassen, wie der Duisburger Binnenhafen zu einem in der angrenzenden Innenstadt sehr viel stärker präsenten Stadtraum werden kann.
Städtebauliches Symposium
31. Oktober 2008 von 10.00 bis 17.00 Uhr,
stadtbauraum (Schacht Oberschuir), Boniverstraße 30, 45883 Gelsenkirchen