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Kéré Architecture, Serpentine

Diébedo Francis Kéré gestaltet den Serpentine-Pavillon 2017

Der in Berlin ansässige Architekt wurde in Burkina Faso geboren; nach seinem Studium an der Technischen Universität in Berlin gründete er das Büro Kéré Architecture. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden Architekturprojekte in Entwicklungsländern, für welche Kéré mittlerweile mehrere Auszeichnungen erhielt. Durch die Planung für ein Operndorf in Burkina Faso, die von Christoph Schlingensief initiiert wurde, wurde der Architekt einer breiten Öffentlichkeit bekannt; auch seine erste monografische Ausstellung mit dem Titel »Radically Simple«, die in der Pinakothek der Moderne in München derzeit zu sehen ist, erfreut sich nicht nur bei dem Fachpublikum eines großen Erfolgs. 

Das zentrale Entwurfsmerkmal des diesjährigen Serpentine-Pavillons ist ein weit auskragendes Holzdach, das von einem filigranen Stahlrahmen getragen wird. Kéré's Design reagiert erfinderisch auf das launenhafte Wetter in London: An schönen Sommertagen können die Besucher ungestört die Sonne in einem kleinen Hof in der Pavillonmitte genießen; an regnerischen Tagen verwandelt sich der Hof in ein Naturspektakel, wenn das Regenwasser durch die runde Dachöffnung ähnlich einem Wasserfall in den Boden geleitet wird. 

Der Pavillon in den Kensington Gardens kann ab dem 23. Juni und bis zum 8. Oktober 2017 besichtigt werden.

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