Wie Phoenix aus der Asche – 30 Jahre, nachdem der Palazzo di Vigonovo, genannt Campiello, von einem verheerenden Feuer schwerst beschädigt wurde, wurde er jetzt totalsaniert und mit einer spektakulären neuen Fassade versehen.
Bildhauer Giorgio Milani und Kunsthistoriker Philippe Daverio zeichnen verantwortlich für die Fassade aus Cortenstahl – den Umbau des Palazzo aus dem 17. Jahrhundert hatte das Architekturbüro 3ndy Studio übernommen.
Das Resultat: Eine magisch anmutende Fassade aus lasergeschnittenem Cortenstahl, in der Daten, Informationen und Erinnerungen verewigt sind. Von Sonnenlicht durchdrungen scheint das ganze Gebäude zu strahlen und zu glühen. Die 15.000 Buchstaben und Symbole wurden von Milani per Hand gezeichnet. Die Zeichnungen wurden dann auf die Cortenstahl-Paneele übertragen.
So hat das Gebäude eine ganz neue Identität erhalten – und dennoch durch die behutsame Herangehensweise bei der Renovierung seinen historischen Charakter erhalten. Spannendes Projekt, zu dem sich beim Biennale-Besuch ab Ende August auf jeden Fall ein Abstecher lohnt.
Quelle: knstrct
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