
Die Mitglieder des Münchner Kammerorchesters. Foto: Marek Vogel
Ein spannender Abend zum Thema Musik und Architektur – und was beide verbindet – am vergangenen Samstag in der Münchner Pinakothek der Moderne. Das Münchner Kammerorchester und die Referenten und Akteure überzeugten die zahlreichen Besucher. Auf dem Programm stand das Komponistenportrait von Iannis Xenakis. Im Rahmen der Themenreihe »Musik und Architektur« sprach der Dirigent des Münchner Kammerorchesters (MKO) Alexander Liebreich vor dem Konzert mit Niklas Maak und Benjamin Samuel Koren. Im Einführungsgespräch mit dem Titel »Iannis Xenakis und die Architektur« beleuchteten die drei Gesprächspartner die Schnittstelle von Musik und Architektur im Leben und Werk des Architekten und Komponisten. Während der FAZ-Redakteur Maak vor allem über die Beziehung von Le Corbusier und Xenakis sprach, erklärte Liebreich Xenakis musikalisches Werk. Bebildert wurde die Einführung durch Computer-Animationen von Koren, der virtuelle Klang-Modelle für große Konzertsäle wie die Elbphilharmonie entwirft.
Das anschließende Konzert mit Werken von Iannis Xenakis in der Rotunde des Museums war nicht nur ein beeindruckendes Klangerlebnis. Die Ortswahl der Rotunde spiegelte das Thema »Musik und Architektur« in perfekter Form wider.
Ein weiteres Highlight bietet die Reihe am Samstag, 22. Januar 2011 am gleichen Ort: Diesmal ist Daniel Libeskind zu Gast.
Michaela Linder
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