War früher mal ein fescher PS-Bolide Lieblingsbesitz und Statussymbol in einem, sind das heute längst Singlespeed, Retro-Rennrad oder individuelle Maßanfertigung zur ökologisch sinnvollen und, zumindest in Großstädten, schnelleren Fortbewegung…
Porsche & Co. hatten schon immer den Nachteil, dass man sie zum Schutz vor Diebstahl oder Beschädigung, so man keine Garage hat, nicht einfach mit nach Hause nehmen konnte. Auch hier ist das Fahrrad klar im Vorteil. Und bei den heutigen zweirädrigen Schmuckstücken scheint die Unterbringung einfach an die Wand gelehnt, fast zu schnöde.
Eine Entwicklung, der das Berliner Label Mikili gekonnt Rechnung trägt – mit dem Design und der Produktion von Fahrradmöbeln, die das gute Stück praktisch und formschön unterbringen und dabei gleich noch stilvoll in der Wohnumgebung inszenieren.
TÎAN und KAPPÔ heißen die beiden bisher vorliegenden Varianten, die es aus unterschiedlichen Vollholzsorten gibt oder auch mit MDF. Beide, TÎAN mit integrierter Schublade und KAPPÔ, die größere Variante mit Regalfunktion, sehen nicht nur mit oder ohne Fahrrad gut aus, sondern bieten auch Stauraum und Ablagefläche fürs Fahrradequipment oder anderes. Eine Filzauflage schont Rad und Möbel.
Eine wirklich schöne Sache – mit einem Haken: Bislang sind die Möbel eindeutig nur für Herren-Modelle geeignet. Bleibt die Frage: Steigen stilbewusste Radlerinnen aufs Herrenrad um – oder nimmt sich Mikili auch der Möbelproduktion für Räder ohne Querstange an? Wir sind gespannt.
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