Zu sportlichen Höchstleistungen bei der Sommerolympiade in London soll diese gigantische Lichtinstallation der international bekannten Künstlerin Monica Bonvicini anspornen.
Zumtobel realisierte die imposante Leuchtskulptur RUN, die ihm Rahmen der Aktion „Kunst im Park“ im Londoner Olympiapark vor dem Handballstadion zu sehen ist.
RUN besteht aus drei jeweils neun Meter hohen und etwa 15 Tonnen schweren Buchstaben, die schräg hintereinander versetzt auf dem, auf einer Anhöhe gelegenen, Platz vor der neuen Handballarena Copper Box installiert sind.
Die Riesenbuchstaben sind mit verspiegelten Glasplatten verkleidet, die um ein Gerüst aus Stahl gelegt sind. Bei Tageslicht wirkt die gesamte Oberfläche somit reflektierend. Es ist diese changierende Spiegelung der unmittelbaren Umgebung – Himmel, Park, Menschen, Gebäude – die die Skulptur quasi auflöst und auf surreale Weise scheinbar mit ihrem Umfeld verschmelzen lässt.
Mit Einbruch der Dämmerung wandelt sich das Erscheinungsbild: Durch licht-sensorisch gesteuerte, innenseitig entlang der Umrisslinien gelegte, LED-Leuchten heben sich die Buchstaben nun leuchtend von ihrer Umgebung ab. Bei Tageslicht unsichtbare, ebenfalls innenseitig installierte, konvexe Spiegel transformieren die einzelnen LED-Stränge zu einer schillernden Masse, die der Skulptur eine unerwartet starke, gleichzeitig aber schwerelose räumliche Präsenz verleiht.
Tatsächlich bildet sowohl der „elegant psychedelische Effekt bei Nacht“ (Monica Bonvicini) als auch die Auflösung durch Spiegelung bei Tag einen eklatanten Kontrast zu der schieren Größe und Massivität der Buchstaben.
Kontrastreich: Gefängnis von schmidt hammer lassen21. Mai 2013 Spektakuläre Landschaft, spannende Architektur - und dennoch: Lieber würde man ...
Doppelt nützlich: Schneebesen von Ivan Zhang21. Mai 2013 Eier zu trennen ist eine knifflige Angelegenheit und meist mit ...





