Justitia höchstpersönlich hat die Inspiration zum Entwurf dieses neuen Gerichtsgebäudes geliefert, das in Paris entstehen wird.
Zu Justitias klassischer Ausstattung gehört neben der Augenbinde, die verdeutlichen soll, dass das Recht ohne Ansehen der Person gesprochen wird, auch die Waage in ihrer Hand, die für Ausgewogenheit steht. Diese Ausgewogenheit symbolisiert der Entwurf von OMA für das Pariser Gerichtsgebäude, das neben den Büros im Mittelturm im rechten und linken flacheren Gebäudeteil Raum für Straf- und Zivilrecht bietet.
Die drei Gebäude sind intern miteinander verbunden – jedes hat seine eigene Identität. Der Bau, in dem zivilrechtliche Prozesse geführt werden, ist zur Innenstadt hin ausgerichtet, das Strafgericht wird naturgemäß mehr abgeschottet sein. Der Büroturm wird ein neues Zeichen in der Pariser Skyline setzen – und vom Salle des Pas Perdus, dem öffentlich zugänglichen Raum, einen interessanten Ausblick über die Dächer von Paris bieten.
Quelle: eVolo
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