Wäre man beim Waldspaziergang im schottischen Aberfoyle nicht darauf vorbereitet, würde man sich beim Anblick der “Spiegelmenschen” sicherlich erstmal ordentlich erschrecken.
Der Wald von Aberfoyle verbucht heute gut eine Viertel Million Besucher pro Jahr – in früheren Zeiten war der idyllische Wald offenes Gelände für Schafsfarmen und historische ländliche Kommunen. Die Bäume wurden nach dem ersten Weltkrieg gepflanzt, um Holz für den Wiederaufbau in Großbritannien zu schaffen – dabei wurde das Acker- und Farmland mitsamt seiner Bevölkerung vertrieben.
Die Skulpturen von Rob Mulholland sollen den Wald nun wieder bevölkern und an die alten Zeiten erinnern. Sechs verspiegelte Figuren stehen zwischen Bäumen und Blättern. Je nach Blickwinkel sieht man sie als Silhouetten, an anderen Stellen verbergen sie sich total vor den Blicken. Neben der Erinnerung an die frühere Bevölkerung sollen die Skulpturen den Waldbesuchern auch quasi einen Spiegel vorhalten – und darauf aufmerksam machen, wie wir heute mit unserer natürlichen Umgebung umgehen. Sollten Sie einen Schottland-Trip geplant haben – Aberfoyle unbedingt besuchen!
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