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Green 2/2016

Green 2/2016

Klimaschutz und Wohnungsbau haben manches gemeinsam: Beide sind wichtige Felder der Zukunftsvorsorge, erfordern langfristiges Denken und eine Orientierung am Menschen. Und bei beiden entzünden sich Konflikte mit schöner Regelmäßigkeit an den Kosten. Der Wohnungsbau muss bezahlbar bleiben, lautet ein Credo, das wohl jeder unterschreiben würde. Im Subtext meinen damit viele: Wir müssen billiger bauen, Standards auf den Prüfstand stellen und auf weitere Verschärfungen der energetischen Anforderungen an Gebäude verzichten. Doch sind ökologische und soziale Nachhaltigkeit im Wohnungsbau wirklich so inkompatibel, wie oft behauptet wird?

Dieser Frage widmet sich die aktuelle Ausgabe von DETAIL green. Im Interview mit Thomas ­Jocher diskutieren wir über vermeintliche und wahre Kostentreiber beim Bauen sowie über neue Wege aus der Wohnungskrise. Der Beitrag »Bezahlbarer Wohnraum für Europa« wirft einen Blick auf die Wohnsituation in Zürich, Paris und London. Konkretes Anschauungsmaterial liefern darüber hinaus die gebauten Beispiele in dieser Ausgabe. Ganz gleich, ob es sich dabei um Reihenhäuser in einem Slum von Kapstadt handelt oder um eine Genossenschaftssiedlung in Zürich: Sie alle verbinden unterdurchschnittliche Kosten mit ökologischen Ambitionen und sozialem Mehrwert.

Gerade Letzterer ist oft das Ergebnis intensiver Partizipationsprozesse. Wer seiner Zielgruppe zuhört, plant nicht an deren Bedürfnissen vorbei − das gilt auch für Zeitschriftenredaktionen. Daher haben wir Konzept und Inhalte von ­DETAIL green im Frühjahr 2016 bei einer Online-Umfrage zur Diskussion gestellt. Die große Resonanz hat uns darin bestätigt, dass DETAIL green als Stimme der Ökologie und Nachhaltigkeit im Bauen wichtig ist und bleiben wird. Zugleich haben wir wertvolle Fingerzeige erhalten, wie sich die Zeitschrift auch künftig weiter verbessern lässt. Dafür möchten wir allen Teilnehmern herzlich danken.

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